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Kreisliga West

23.11.2018

Wer steht wo in der Kreisliga West? Sieben Fragen und Antworten

Ob Mindelzells Trainer Muharrem Özdemir nicht lieber einfach weiterspielen würde? Denn seit er Ende September die Mannschaft übernommen hat, läuft es. Fünf Siege aus acht Spielen sprechen eine deutliche Sprache.
Bild: Ernst Mayer

Der letzte reguläre Spieltag des Jahres in der Kreisliga steht an, bevor eine Woche später noch Nachholspiele anstehen. Sieben Fragen stellen sich den Kreisligisten aus dem Landkreis.

Eigentlich sollte ja an diesem Wochenende zum letzten Mal im Jahr 2018 der Ball in der Kreisliga West rollen. Doch vor drei Wochen machte der Wettergott an einem Sonntag auf Winter und so müssen die Klubs eine Woche später noch mal die Fußballstiefel schnüren. Doch bevor die Pause näher rückt, stellen sich für die Vereine so einige Fragen.

Bleibt der FC Günzburg weiter Tabellenführer?

Diese Frage wird in Mindelzell beantwortet werden, wo der wiedererstarkte SVM auf die Übermannschaft der bisherigen Spielzeit trifft. Beide Mannschaften haben einen guten Lauf. Vor allem die Zeller sind richtig gut drauf, seit Muharrem Özdemir das Traineramt übernommen hat. Zuletzt verlangte man Wiesenbach alles ab und zog nur knapp den Kürzeren. Vor zwei Wochen spielte man gar den Favoriten FC Lauingen mit 4:2 an die Wand. Doch auch bei Günzburg läuft es prima. Nach zuletzt knappen Siegen konnte man am vergangenen Wochenende den BC Schretzheim mit einem 5:0 deutlich in die Schranken weisen.

Bleibt der TSV Ziemetshausen weiter ungeschlagen?

Fragen über Fragen auch im Offinger Mindelbogen. Im Duell der Ex-Bezirksligisten wird sich zeigen, wie die Heimelf es verarbeitet hat, zweimal hinterenander eine 3:1-Führung noch zu verspielen. Gegen Mindelzell wie auch gegen Neumünster sah man schon wie der sichere Sieger aus und stand am Ende doch ohne Punkte da. Ziemetshausen kommt als immer noch ungeschlagener Tabellenzweiter nach Offingen. Am Wochenende kam man über ein 0:0 gegen bärenstarke Gundelfinger nicht hinaus – das fünfte Remis in dieser Spielzeit bedeutet drei Punkte Rückstand auf Günzburg.

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Schafft die SpVgg Wiesenbach den zehnten Sieg in Folge?

Zehn Siege in Folge hat es in der Kreisliga schon lange nicht mehr gegeben. An dieser magischen Marke rüttelt nun die SpVgg Wiesenbach. Und das Zeug dazu haben die Schwarzbächler. Vor allem dann, wenn sie ihre guten Leistungen über 90 Minuten abrufen können. Am Wochenende reichte es zwar nur für 45 gute Minuten – die zweite Hälfte dominierte der SV Mindelzell – doch am Ende standen wieder drei Punkte. Doch gerade diese zweiten 45 Minuten dürften den Wiesenbachern gezeigt haben, dass der Fußballgott vor den Triumph eben auch den Schweiß gestellt hat. Und dieser dürfte in Neumünster von Nöten sein. Die Truppe aus dem Landkreis Augsburg hat sich mit einem Auswärtssieg in Offingen jedenfalls in Position gebracht.

Schafft Reisensburg noch den Anschluss nach ganz oben?

Diese Frage kann mit einem klaren „Jein“ beantwortet werden. Zu unbeständig sind die Leistungen der Günzburger Vorstädter in dieser Spielzeit. Vor fünf Wochen sah man sich noch auf dem Sprung nach ganz vorne. Dann folgten lediglich zwei Punkte aus den folgenden vier Partien und der Zug schien endgültig abgefahren. Doch ein klarer 4:0-Auswärtserfolg in Waldstetten lässt das Fünkchen Hoffnung noch ein wenig glimmen. Doch dazu muss ein Sieg gegen den FC Gundelfingen II her. Und das wird schwierig genug, befindet sich doch die U23 des Landesligisten nach zwei Siegen in Folge klar im Aufwind.

Findet der VfL Großkötz endlich wieder in die Spur?

Vier Niederlagen in Serie brachten den Neuling wieder in akute Abstiegsgefahr. Dabei muss man der Truppe jedoch zugutehalten, dass sie sich immer gut verkaufte, das Quäntchen Glück aber eben nicht immer auf ihrer Seite hatte. Doch jammern hilft nichts, das weiß man auch in Großkötz. Es müssen Punkte her. Am besten wären natürlich zwei Dreier, bevor es in die Winterpause geht. Die Hürden dabei sind hoch, aber nicht unüberwindlich. Auch wenn man noch zweimal auswärts antreten muss, der Punktgewinn gegen Haunsheim (0:0) war Labsal für die VfL-Seele. Und mit einer konzentrierten Leistung ist man am Sonntag in Schretzheim genauso wenig chancenlos wie die Woche darauf in Reisensburg.

Schafft Ellzee noch den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz?

Die Handschrift von Neutrainer Gerhard Grünwied ist mehr und mehr erkennbar bei der SpVgg. Und sieben Punkte aus den letzten vier Spielen sprechen ebenfalls Bände. Man steht auf dem Relegationsplatz, was vor einigen Wochen niemand mehr für möglich gehalten hatte, und könnte bei einem Sieg in Hausheim sogar erstmals seit Monaten auf einem Nichtabstiegsplatz stehen. Doch der TSV Haunsheim ist zu Hause immer unangenehm zu spielen und wird in diesem Sechs-Punkte-Match alles versuchen, wieder an der SpVgg in der Tabelle vorbeizuziehen. Nach sieben Niederlagen in Folge erreichte das Team zuletzt im Kellerduell beim VfL Großkötz den ersten Punkt seit fast zwei Monaten.

Was wird aus dem SV Waldstetten?

Beim Tabellenletzten geht das Rätselraten weiter. Das Team verkauft sich meist nicht schlecht. Doch am Ende kommt zu selten Zählbares heraus. Und bei den ausstehenden Partien am Sonntag in Lauingen und am nächsten Wochenende gegen Jettingen dürften die Trauben für Punkte mehr als hoch hängen. Allerdings weiß man auch in Waldstetten, dass bis zur Winterpause noch ein paar Pünktchen her müssen, um nicht mit einem zu großen Rückstand ins Jahr 2019 starten zu müssen. Aber es ist ja bald Weihnachten – da sind Wünsche ja erlaubt.

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