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Krumbach

12.04.2017

Wie die Krumbacher Karl-Mantel-Straße schöner werden soll

Das Ölgemälde zeigt die Karl-Mantel-Straße (bis 1902 Augsburger Straße, davor Untergasse) Richtung Westen. Aus der rückseitigen Signatur geht „Josef Böck sen. 1915“ als Maler hervor. Nun gibt es in der Geschichte der Straße einen weiteren wichtigen Einschnitt. Anfang Mai soll es losgehen mit den Arbeiten.
Bild: MittelHeimatmuseum

Anfang Mai soll es mit den Arbeiten losgehen. Was für die Krumbacher Zentralachse geplant ist und wie die Neugestaltung ablaufen soll.

Neugestaltung der Karl-Mantel-Straße: Seit etlichen Jahren ist dies eines der beherrschenden Themen der Krumbacher Kommunalpolitik, die Planung reicht bis in das Jahr 2008 zurück. Am Dienstag, 2. Mai soll es mit den Bauarbeiten losgehen. Wenn alles glattgeht, wird alles bis Ende September oder Anfang Oktober unter Dach und Fach sein, erklärt Stefan Natterer, der bei der Stadt unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, auf Anfrage unserer Zeitung.

Bereits im vergangenen Jahr war in der Karl-Mantel-Straße der Kanal erneuert worden. Wiederholt wurde in dieser Zeit von Anliegern kritisiert, dass es von der Stadt zu wenig Informationen über den Ablauf gebe. Christian Hörmann vom Fachbüro Cima, das für die Stadt Krumbach die Innenstadtentwicklung koordiniert, kündigte vor Kurzem an, dass der Informationsfluss bei der anstehenden Baumaßnahme eine wichtige Rolle spiele. Unter anderem werde es auf der von Cima eingerichteten Internetseite innenstadt.krumbach.de in einem Baustellenblog aktuelle Informationen über den Fortschritt der Arbeiten in der Karl-Mantel-Straße geben. Die Anlieger seien mit der Cima über Whatsapp verbunden. So sei ein weitreichender Austausch gewährleistet.

Die Stadt Krumbach hat nach Auskunft von Stefan Natterer zum Ablauf der Arbeiten eine Informationsbroschüre herausgegeben. „Die Broschüren werden in der Woche nach Ostern an die Anliegerhaushalte verteilt werden“, teilt Natterer mit. Geplant sei überdies auch eine eigene Infobroschüre der betroffenen Geschäftsinhaber.

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Die Neugestaltung der Straße erfolgt in einem Bereich von der Einmündung der Mühlstraße bis hin zur Heinrich-Sinz-Straße. Begonnen wird laut Natterer an der Einmündung der Mühlstraße im Westen. Der Abschnitt bis auf Höhe Laber-Gebäude/Wasserschloss soll bis Juli abgeschlossen sein. Dann geht es im Osten der Straße weiter bis zur Heinrich-Sinz-Straße.

Bekanntlich wird die Straße als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 Stundenkilometer gestaltet. Die Straße soll ferner umfassend begrünt werden. Erneuert wird die Straßenbeleuchtung. Gehwegsbereich und Schlossvorplatz sollen mit einer Pflasterung ein neues Aussehen erhalten.

An Kosten werden für die Arbeiten voraussichtlich rund 1,3 Millionen Euro anfallen. Bekanntlich müssen die Anlieger einen großen Teil der Kosten übernehmen. Die Karl-Mantel-Straße ist als Haupterschließungsstraße eingestuft. Die Kosten, die auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden, betragen im Bereich der Fahrbahn 50 Prozent, bei den Gehwegen oder auch bei der Straßenbeleuchtung müssen die Anlieger 65 Prozent der Kosten tragen. Beim Anteil, den die Stadt zu übernehmen hat, beträgt der Fördersatz 60 Prozent.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Gestaltung des Wasserschloss-Umfeldes. Im Stadtrat wurde wiederholt diskutiert, dass hier später verschiedene Veranstaltungen, unter anderem auch Weihnachtsmärkte stattfinden könnten.

Die Platzgestaltung vor dem Wasserschloss soll nach Auskunft der Stadt von Februar bis Juni 2018 erfolgen. Gerechnet wird mit Kosten von etwa 710000 Euro. Hauptelement in diesem Bereich soll eine Fontänenanlage sein, die voraussichtlich 195000 Euro kostet, es soll einen Zuschuss in Höhe von 60 Prozent geben.

Die Vollendung des sogenannten Durchstichs von der Südstraße zur Schlachthausstraße im Jahr 2013 ist eine wesentliche Voraussetzung für die Neugestaltung der Karl-Mantel-Straße, die jetzt in Angriff genommen werden kann. „Während der gesamten Bauzeit wird der Fußgängerverkehr aufrechterhalten“, schreibt die Stadt in ihrem Infoblatt. „Für den notwendigen Lieferverkehr werden entsprechende Zeitfenster mit den Betroffenen abgestimmt. Die direkte Anfahrbarkeit kann nicht immer gewährleistet werden“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

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