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Thannhausen

07.12.2018

Wie soll der Verkehr in Thannhausen fließen?

Die Christoph-von-Schmid-Straße ist eine wichtige Verkehrsader. Immer wieder tauchen Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit auf.
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Die Christoph-von-Schmid-Straße ist eine wichtige Verkehrsader. Immer wieder tauchen Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit auf.
Bild: Christian Gall

Bürger wenden sich an die Stadt, um auf Probleme aufmerksam zu machen. In naher Zukunft könnten sich manche Dinge ändern

Auto um Auto rollt über die Christoph-von-Schmid-Straße in Thannhausen. Die Ortsdurchfahrt ist eine der wichtigsten Verkehrsadern für die Stadt, gleichzeitig sind hier Fußgänger und Radfahrer unterwegs. Was hingegen nicht jeder weiß – dort verläuft nach wie vor die B300. Eine Situation, die sich ändern soll, wie Thannhausens Bürgermeister Georg Schwarz sagt: „Im kommenden Jahr werden wir die Straße zu einer Staatsstraße zurückstufen, die B300 wird dann offiziell um Thannhausen herum verlaufen.“

Das ist jedoch nur der erste Schritt für ein weiteres Projekt – der Umgestaltung der Christoph-von-Schmid-Straße. Für das Jahr 2020 sind mehrere Arbeiten geplant. Wie Schwarz sagt, soll die Fahrbahn im Bereich der Christoph-von-Schmid-Straße schmaler werden, die Busbuchten gleichzeitig größer. Vor wenigen Wochen hatte die Fraktion der Freien Wähler einen Antrag für eine Überquerungshilfe gestellt. Der Vorschlag wird dem staatlichen Bauamt vorgelegt und möglicherweise in die Planung für die Straße mit aufgenommen. Doch nicht nur die Christoph-von-Schmid-Straße spielt für die Thannhauser eine Rolle. Mehrere Bürger hatten sich an die Stadt gewandt, um auf Probleme im Verkehr hinzuweisen.

Kaum jemand hält sich an Tempo 30

In der Mozartstraße im Westen der Stadt beschwerten sich etwa Anwohner darüber, dass sich dort viele Autofahrer nicht an das geltende Tempolimit von 30 Stundenkilometern halten. Das Problem ist schon länger bekannt, die Stadt hat bereits Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die ergaben, dass sich etwa im November 2017 weniger als 50 Prozent aller Autofahrer an das Tempolimit hielten. Bei einer Messung im Juni 2018 befolgten hingegen gut 80 Prozent der Fahrer die Beschränkung.

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In der Thannhauser Mozartstraße gilt Tempo 30 – Messungen haben aber erwiesen, dass sich daran kaum jemand hält.
Bild: Christian Gall

Die Stadt kann in diesem Fall jedoch nur beschränkt eingreifen. Eine Tempo-20-Zone darf nur in verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen ausgewiesen werden. Auch eine Bremsschwelle, auch „Berliner Kissen“ genannt, wollte der Bauausschuss an dieser Stelle nicht zustimmen. Letztendlich einigte sich das Gremium darauf, in der Straße ein Geschwindigkeitsanzeigegerät aufzustellen und nach Möglichkeit dort auch „blitzen“ zu lassen.

In der Eichbergstraße fiel einem Anwohner auf, dass Radfahrer oft als Abkürzung den Gehweg benutzen. Das ist gefährlich, weil sich dort eine Grundstücksausfahrt befindet. Die Mitglieder des Bauausschusses formulierten und verwarfen letztendlich mehrere Lösungsmöglichkeiten und belassen die Situation wie gehabt – mit dem Hinweis an den Grundstückseigentümer, an der Ausfahrt einen Spiegel aufzustellen.

Für die Badstraße wird entlang des Freibadgebäudes ein eingeschränktes Halteverbot verhängt, das im Zeitraum vom 15. Mai bis 15. September in Kraft tritt.

In der Schweizerstraße wird das Halteverbot im Osten der Straße um einige Meter verlängert.

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