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Krumbach

08.12.2020

Wo das Krumbacher AWO-Seniorenheim ein neues Gebäude erhält

Der bisherige Altbau des Seniorenheims der Arbeiterwohlfahrt im Osten Krumbachs (Gebäudekomplex rechts) wird durch einen Neubau ersetzt. Die Planung wurde in ihren Grundzügen im Bauausschuss vorgestellt.
Bild: Peter Bauer

Plus Der bisherige Altbau soll durch einen neuen Komplex ersetzt werden. Jetzt wurden erste Details der Planung bekannt gegeben.

Das Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt in Krumbach wird grundlegend neu gestaltet. Dabei soll der Altbau im Westen durch einen neuen Gebäudekomplex ersetzt werden. Jetzt wurden erste Details der Planung vorgestellt und dabei wurde offensichtlich, warum der Neubau für das Seniorenheim so wichtig ist.

Thema war dies in der jüngsten Sitzung des Krumbacher Bauausschusses. Wie Stadtbaumeister Björn Nübel erläuterte, soll der Altbau, dessen Struktur bis in die 60er-Jahre und 50er-Jahre zurückreicht, zunächst abgerissen werden. In diesem Gebiet an der Augsburger Straße im Osten Krumbachs gibt es keinen Bebauungsplan, so gilt Paragraf 34 des Baugesetzbuches, wonach sich ein Bauvorhaben in die Umgebung einfügen muss. Dies lässt bekanntlich Kommunalpolitikern durchaus Entscheidungsspielraum. Bezüglich des Vorhabens der Arbeiterwohlfahrt in Krumbach ( AWO) zeichnete sich aber rasch ab, dass der Krumbacher Bauausschuss dieses einstimmig befürwortet und sehr begrüßt.

Der barocke Hochaltar in der Hauskapelle des AWO-Seniorenheims stand früher im Waisenhaus in der Robert-Steiger-Straße.
Bild: Hans Bosch

Die Zimmer sollen zeitgemäß gestaltet werden

Der abgebrochene Altbau soll durch einen Neubau mit einer zeitgemäßen Zimmergestaltung ersetzt werden. Die Gestaltung soll, so Nübel, dreigeschossig ausfallen. Der Komplex soll mit dem bisherigen Neubau (entstanden um die Jahrtausendwende) auch optisch eine harmonische Einheit bilden und dreigeschossig gestaltet werden.

Das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt am Ostrand von Krumbach will eine altersgerechte schwäbische Lebensart bieten. Sein Kern wurde 1955 erbaut.
Bild: Hans Bosch

Die Anlieferung und Erschließung soll künftig über die Nordseite des Gebäudes erfolgen. Der Besucherparkplatz befinde sich, so Nübel weiter, auf der Südseite. Der Eingang soll im westlichen Teil des Gebäudes platziert werden. Möglichst erhalten werden soll der Park. Bürgermeister Hubert Fischer sprach von einer „deutlichen Qualitätsverbesserung“. Am Ende gab es im Bauausschuss, wie dies Fischer abschließend umschrieb, eine „freudige Zustimmung“.

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