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Landkreis Günzburg

18.04.2019

Zuckerguss: Leckere Oster-Rezepte aus dem südlichen Landkreis

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2 Bilder
Susanne Kurth aus Thannhausen präsentiert ihre „süßen Eier“ in einem Osternest in ihrem Garten.

Bäckerinnen aus dem südlichen Landkreis überzeugen mit ihren leckeren Rezepten.

Christina Pfeuffer und Susanne Kurth lieben die Zeitschrift Zuckerguss. Beide Zuckerbäckerinnen sind schon lange dabei. Susanne Kurth stellt seit fünf Jahren ihre Rezepte dem Zuckerguss zur Verfügung – zur Verkostung und zum Ausprobieren. Christina Pfeuffer ist dem Zuckerguss schon seit neun Jahren verfallen. Beide haben vor, sich weiterhin mit ihren Rezepten zu bewerben. Christina Pfeiffer liebt es auch, die anderen Rezepte ihrer Mitstreiter auszuprobieren. „Da weiß ich, dass sie gelingen“, erzählt sie schmunzelnd. „Gerade auch für Koch- oder Backeinsteiger ist die Zeitschrift eine große Hilfe. Die Rezepte gelingen, das ist nicht bei allen Back- oder Kochrezepten der Fall“, erzählt Christina Pfeiffer.

Pfeuffer hat einen großen Garten, wo sie alles selbst anbaut. Es gibt Obst, Salate und viele Gemüsesorten. Ihr ist es wichtig, alles frisch zu haben. Was im Sommer übrig bleibt, wird eingefroren – so hat sie auch im Winter frische Lebensmittel. Darüber hinaus handarbeitet sie gerne, fährt Inliner und verbringt gerne Zeit mit ihren Großnichten. Im Zuckerguss hat sie bereits mehrere Rezepte gehabt: „Einmal gab es schwäbische Küche, da habe ich ,Bierkraut’ und ,Tomatenkraut’ vorgestellt.“ Sie freut sich über jedes Thema. In diesem Heft hat sie „Quarktörtchen mit Himbeeren“ empfohlen. Natürlich sind die Himbeeren aus dem Garten. Für die neue Folge Zuckerguss hat sie schon eine Idee – was es ist, wird natürlich nicht verraten.

Susanne Kurth aus Thannhausen punktete mit ihrem Osterkranz mit Quarkcreme. Sie liebt die Zeitschrift und findet auch immer wieder neue Anregungen. Kurth ist verheiratet, hat vier erwachsene Kinder und eine Katze namens Leila. Wenn Familienfeste anstehen, kommen alle zusammen, um die Leckereien der Bäckerin zu genießen. Die Augsburger Allgemeine hat im April alle Bäckerinnen zu einer Besichtigung in die Redaktion eingeladen. Danach gibt es Kaffee und Kuchen. Ein Konditormeister kreiert anschließend österliche Köstlichkeiten. Darauf freut sich Susanne Kurth sehr. Außer Backen und Kochen macht sie gerne mit ihrem Mann Radtouren, geht gerne auf den Flohmarkt, strickt Socken und liebt es, in den Urlaub nach Südtirol zu fahren.

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Beide Zuckerguss-Damen haben speziell für die Leser der MittelschwäbischenNachrichten noch ein ganz besonderes Rezept für Ostern kreiert: Susanne Kurth hat „Süße Eier“ gebacken und Christina Pfeuffer „frittierte Lachseier“. Beide Gerichte schmecken zum Frühstück und zum Brunch, aber auch zum Nachmittagskaffee und Abendbrot.

Osterkranz mit Quarkcreme von Susanne Kurth

Teig: 250 g Butter, 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 5 Eier, 300 g Mehl, 50 g Speisestärke, 1 Päckchen Backpulver, 4 EL Milch.

Füllung: 150 Erdbeerkonfitüre, 500 g Magerquark, 1 Päckchen Dessert- Soßenpulver Vanillegeschmack, 500 g Sahne, 2 Päckchen Sahnesteif, 2 Päckchen Vanillezucker.

Verzierung: 100 g Krokant, Zuckereier.

Zubereitung: Den Backofen auf 150˚C Grad Umluft (175˚C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Für den Teig: Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz aufschlagen, die Eier nacheinander einrühren und das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke mischen. Die Mischung abwechselnd mit der Milch unter die Masse rühren. Anschließend den Teig in eine gefettete Kranzform geben und 40 Minuten backen.

Den Magerquark mit dem Dessert-Soßenpulver ca. 1 Minute verrühren. Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen, anschließend unter die Quarkmasse heben.

Nachdem der Kranz ausgekühlt ist, diesen zweimal durchschneiden und die Erdbeerkonfitüre auf den unteren Boden streichen. 1/3 der Creme ebenfalls auf den Kranz streichen und den zweiten Boden draufsetzen. Anschließend 1/3 Creme drauf streichen und den oberen Boden drauf legen. Nun den Kranz mit der restlichen Crememasse bestreichen, dabei etwas Masse zum Verzieren zur Seite legen.

Den Kranz nach Belieben mit Krokant bestreichen, kleine Nester darauf spritzen und mit Zuckereiern verzieren. Bis zum Verzehr kalt stellen.

Christina Pfeuffer: Quarktörtchen mit Himbeeren

Biskuit: 4 Eier, 120 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 80 g Mehl, 40 g Speisestärke, 3-4 El Himbeergeist (nach Wunsch).

Mürbteig: 75 g weiche Butter, 25 g Puderzucker, 1 Eigelb, 150 g Mehl, 100 g Himbeerkonfitüre.

Quarkcreme: 3 Blatt Gelatine, Mark einer Vanilleschote, 50 ml Milch, 250 g Quark, 150g Sahne, 2 Eiweiß, 1 Prise Salz, 50 g Zucker.

Verzierung: 200 g TK Himbeeren, 2 Blatt Gelatine, 300 g frische Himbeeren, 30 g Mandeln gehobelt.

Zubereitung: Den Biskuitboden schon am Vortag vorbereiten. Dafür den Backofen auf 175˚C Umluft vorheizen. Für den Biskuitboden die Eier trennen. Eiweiß und 1 EL Zucker steif schlagen, die Eigelbe mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker und Salz zu einer hellen, cremigen Masse aufschlagen, den Eischnee zugeben und das Mehl mit der Speisestärke darüber sieben. Alles vorsichtig unterheben. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen, glatt streichen und für 25 bis 30 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.

Mürbteig: Aus Butter, Puderzucker, dem Eigelb und Mehl einen Mürbteig herstellen und für 30 Minuten kühl stellen. Den Backofen auf 160˚C Umluft (Ober-/Unterhitze 180˚C) vorheizen. Den Mürbteig etwa 3 Millimeter dünn ausrollen und Kreise (Durchmesser etwa 8 cm) ausstechen. Für 10 Minuten goldbraun backen und erkalten lassen.

Aus dem Biskuitboden ebenfalls Kreise von 8 cm Durchmesser ausstechen. Die Mürbteigkreise mit der Konfitüre bestreichen, einen Biskuitkreis drauf setzen und diesen nach Belieben mit Himbeergeist beträufeln. Jeweils mit einem Dessertring umlegen.

Für die Quarkcreme Gelatine im kalten Wasser einweichen und das Vanillemark mit der Milch erhitzen. Die Gelatine ausdrücken und in der Milch auflösen. Anschließend mit dem Quark verrühren, die Sahne halbsteif schlagen und unterrühren. Sehr frisches Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen, dann unter den Quark heben. Die Masse auf die vorbereiteten Törtchenböden geben und ca. 3 Stunden kalt stellen.

Die TK-Himbeeren in einen Topf geben und 5 Minuten köcheln lassen, die Gelatine einweichen und mit den Himbeeren auflösen. Nun die Himbeeren auf die Quarkmasse streichen und mit den frischen Himbeeren verzieren. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und auf die Törtchen streuen. Dann kühl stellen.

Tipp: Wer keine Dessertringe hat, kann diese leicht aus Backpapier selbst herstellen. Dazu 6 bis 7 cm breite Streifen schneiden, um die Törtchenböden legen und mit Klebeband fixieren.

Susanne Kurth: Süße Eier

Zutaten: 300 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 150 g Magerquark, 1 Ei, 6 EL und 450 ml Milch, 6 EL Öl, 1 Päckchen Puddingpulver Vanille, 500 ml Milch zum Kochen, 8 Aprikosenhälften aus der Dose, 2 EL Puderzucker, Mehl für die Hände und Backpapier.

Zubereitung: Für den Quarkölteig Mehl, Backpulver und 75 g Zucker, Salz und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und mit einem Löffel gut durchmischen. Magerquark, 6 EL Milch, Ei und das Öl zum Mehl geben. Alle Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Teig zu einer Rolle formen und mit einem scharfen Messer in 8 gleich große Stücke schneiden. Teigstücke anschließend mit bemehlten Händen zu 8 Kugeln formen. Kugeln flach drücken und zu einem ovalen Ei formen. Die Teigeier leicht versetzt auf ein Blech legen. In das dicke untere Ende des Teiges eine kleine Mulde mit der Hand eindrücken.

100 ml Milch, 25 g Zucker und Puddingpulver verrühren. 350 ml Milch in einem Topf aufkochen, angerührtes Puddingpulver einrühren, nochmals unterrühren, aufkochen und Topf vom Herd nehmen.

Je einen gehäuften EL Pudding in jede Mulde geben und je eine Aprikosenhälfte drauf setzen.

Im heißen Backofen bei 200˚C (Umluft 175˚C) 18 bis 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Teigränder mit Puderzucker bestäuben.

Christina Pfeuffer: Frittierte Lachs-Eier

Zutaten für 8 Lachs-Eier: 10 Eier, 400 g geräucherten Lachs, ¼ Teelöffel Pfeffer, 1 EL Petersilie, 100 g Semmelbrösel, 1,5 Liter Öl, 75 g mittelscharfen Senf, 150 g flüssigen Honig, 1 kleines Beet Kresse, Salat nach Wunsch.

Zubereitung: 8 Eier ca. 8 Minuten lang kochen, Schale abziehen, Lachs fein würfeln, alles in einen Rührbecher geben und fein pürieren (auch mit Thermomix möglich), den pürierten Lachs mit den restlichen 2 Eiern, Pfeffer, Petersilie und 100 g Semmelbrösel gut vermengen, zu einer Rolle formen, in 8 Scheiben schneiden. Die Scheiben zu einer Kugel formen und eine Mulde in den Teig drücken. In die Mulde das gekochte Ei legen. Anschließend das Ei mit der Semmelbröselmasse ummanteln. Zum Schluss alles noch einmal in Semmelbrösel wenden.

Öl in einem Topf erhitzen (Wokpfanne ist ideal), und die Semmelbröseleier frittieren und abtrocknen lassen.

Für den Salat: Dressing mit Honig und Senf, beides gut verrühren. Kresse abschneiden, Eier nach belieben aufschneiden und mit Salat nach eigener Wahl und Senfdressing servieren.

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