Startseite
Icon Pfeil nach unten
Krumbach
Icon Pfeil nach unten
Krumbach
Icon Pfeil nach unten

Kommentar: Warum das Zuhören so wichtig ist

Kommentar

Warum das Zuhören so wichtig ist

  • |
  • |
  • |
    In der Sakristei der Kirche St. Michael bereitet Mesner Gerhard Heinisch die Hostien vor.
    In der Sakristei der Kirche St. Michael bereitet Mesner Gerhard Heinisch die Hostien vor. Foto: Caterina Bosch

    "Viele möchten einfach nur, dass man ihnen zuhört": Als Mesner Gerhard Heinisch über seine täglichen Begegnungen mit Menschen in der Krumbacher Kirche St. Michael spricht, wird auch spürbar, wie wichtig das Zuhören für Menschen sein kann. Doch welchen Stellenwert hat das Zuhören in einer Zeit, die keine Pausen, kein Innehalten mehr zu kennen scheint? Im Gespräch mit Mesner Gerhard Heinisch steht auch diese Frage im Raum.

    Auch auf dem Land sind die Kirchen leer geworden

    Heinisch ist seit 25 Jahren im Dienst der Pfarrgemeinde St. Michael. Dieser Dienst ist auf seine Weise ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Wandels. Auch auf dem Land sind volle Kirchen leer geworden, "Kirche" ist für viele Menschen gar zu einer Art Reizwort geworden, die Kirchen selbst befinden sich in einer Art Dauerselbstfindung. 

    Das Gefühl, dem "Himmel ein Stück näher zu sein"

    Doch da sind auch offenbar viele Menschen, die außerhalb der Gottesdienste eine Kirche aufsuchen, hier in die Stille eintauchen, ihre Gedanken und Gefühle einfach einmal "sacken lassen" wollen. Und vielleicht spüren sie für Augenblicke auch ein Gefühl, "dem Himmel ein Stück näher zu sein". Es sind Menschen, die auch froh sind, wenn ihnen jemand zuhört, wenn sie ihre Gedanken teilen möchten. Welche Möglichkeiten des Zuhörens gibt es? Darüber sollten die Kirchen intensiv nachdenken. Dann werden die Gotteshäuser vielleicht wieder voller. 

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden