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Kreis Günzburg
21.04.2015

So sahen Thomas Tuchels Jugendjahre in Krumbach aus

Ins Poesiealbum seines Schulfreundes Martin Bosch aus Krumbach trug Thomas Tuchel im Alter von neun Jahren diese Zeilen ein.
3 Bilder
Ins Poesiealbum seines Schulfreundes Martin Bosch aus Krumbach trug Thomas Tuchel im Alter von neun Jahren diese Zeilen ein.
Foto: Maximilian Czysz

Die Verpflichtung Thomas Tuchels als Dortmunder Trainer macht Krumbach weithin bekannt. Der neue BVB-Trainer hat seine Wurzeln in der Stadt, seine Familie lebt hier.

"Rettungshubschrauberpilot" möchte er werden. Neun Jahre alt war Thomas Tuchel, als er diese Zeilen in ein Poesiealbum eines Schulfreundes schrieb. "28 Kilogramm" wog er damals, bei "1,40 Meter Größe" kann man dort nachlesen. Er ist nicht "Rettungshubschrauberpilot" geworden, aber Bundesligatrainer ist bekanntlich auch eine alles andere als gewöhnliche Berufswahl. Und nun: Borussia Dortmund, Nachfolger von Jürgen Klopp.

Alles neu beim BVB: Tüftler Tuchel ersetzt Kumpel Klopp

Es ist die bislang größte berufliche Herausforderung für den 41-jährigen gebürtigen Krumbacher, der 1992 im Krumbacher Gymnasium sein Abitur gemacht hat. In seiner Geburtsstadt wird dies aufmerksam verfolgt.

Ein gefragter Mann war am Montag unter anderem sein ehemaliger Sportlehrer Hans Komm, Reporter des Fernsehsenders Sky waren im Krumbacher Gymnasium. "Er war schon damals sehr zielstrebig", denkt Komm an die Zeit Tuchels im Sport-Leistungskurs vor dem Abitur zurück. Selbst bei Festen habe Tuchel nie Alkohol getrunken.

Thomas Tuchel ist neuer BVB-Trainer

Willi Härtle, in den 1980er-Jahren, Tuchels Sportlehrer, erinnert sich an den Sieg der Schülerauswahl des Krumbacher Gymnasiums im Bundesfinale 1987 in Berlin. In der Auswahl dabei war Thomas Tuchel. "Das war unser größter Erfolg". Tuchel spielte im Mittelfeld. Thomas Tuchels Vater, selbst Trainer, habe damals mit Thomas viel trainiert. Es seien manchmal auch besondere Umstände, die über den Verlauf eines Lebens entscheiden. Wenn Thomas Tuchels Vater beispielsweise Geigenbauer gewesen wäre, dann würde das Leben von Thomas Tuchel wohl anders verlaufen. Härtle beschreibt Tuchel als "zielstrebig" und als Mensch mit "Ecken und Kanten".

Das zeigt sich auch bei den öffentlichen Auftritten von Thomas Tuchel. Akzente setzt er hier offensichtlich ganz bewusst, dann macht er sich wieder rar, schirmt sein Privatleben gezielt ab. Mit Ehefrau Sissi hat der 41-Jährige zwei Töchter, Emma (fünf Jahre) und Kim (vier). Auch seine Krumbacher Eltern halten sich mit Kommentaren in der Öffentlichkeit zurück.

So ist über Tuchels selbst gewählte einjährige Pause nach dem Ende seiner Arbeit bei Mainz 05 viel spekuliert worden. Nicht von der Hand zu weisen ist aber offensichtlich, dass die Pause sein Ansehen im turbulenten Profibetrieb Bundesliga eher erhöht hat. Die Übernahme von Borussia Dortmund wird einhellig als großer Karrieresprung bewertet.

In Krumbach ist man stolz auf Tuchels Erfolg

Dank Tuchel ist der Name der Stadt Krumbach derzeit in vielen überregionale Medien präsent. "Ich habe sogar in der Wochenzeitung Die Zeit gelesen, dass Tuchel aus Krumbach stammt", sagt Bürgermeister Hubert Fischer. Klar sei man da auch als Bürgermeister "ein bisschen stolz". Das sieht Gerhard Ringler, Konrektor der Krumbacher Grundschule und Vorsitzender des TSV Krumbach (Tuchel hat die Krumbacher Grundschule besucht und beim TSV gespielt) ähnlich: "Es ist schön, zu sehen, dass sich ein Talent aus unserer kleinen Stadt Krumbach so entwickelt hat."

Trotz eines ausgefüllten Terminkalenders hält Thomas Tuchel bekanntlich engen Kontakt zu seiner Familie. Heimatgefühle? Es liege ihm fern, das Thema melancholisch zu sehen, sagte er vor einiger Zeit in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Aber er habe hier seine Kindheit und Jugend verbracht, seine Eltern seien in Krumbach immer fest verwurzelt gewesen. "Für die 75-Jahr-Feier des Krumbacher Gymnasiums im Jahr 2013 hat Thomas Tuchel ein Grußwort geschrieben", berichtet Jochen Schwarzmann, stellvertretender Leiter des Krumbacher Gymnasiums.

Zielstrebigkeit, aber auch Geduld: Das sind vielleicht Schlüsselbegriffe in seinem Leben, das auch von herben Rückschlägen geprägt war. Als Fußballer galt er als hoffnungsvolles Talent, er spielte in der Regionalliga für den SSV Ulm. Dann der Knorpelschaden, das Aus. "Ein Lebenstraum war plötzlich weg", sagte er wiederholt dazu.

Nach dem grandiosen Triumph 1987 stellten sich die Krumbacher Gymnasiasten im Berliner Olympiastadion dem Fotografen Willi Härtle. Stehend hinten rechts Thomas Tuchel.
Foto: Willi Härtle

Durch Karriere-Aus zum Trainer

Das sei nicht spurlos an ihm vorbei gegangen. Aber es sei auch "charakterbildend" gewesen. Trainer: Das war der zweite große Anlauf in seinem Leben. Geduldig arbeitete er daran, zunächst im Jugendbereich. Man müsse in "seiner Aufgabe aufgehen". Dieses "In seiner Aufgabe aufgehen" bringt Tuchel 2009 völlig unerwartet auf den Cheftrainerposten des Bundesligisten Mainz 05. Plötzlich ist er oben auf der Bühne, im Rampenlicht, in den Medien, im Sportstudio.

"Das war was Besonderes, als ich als Kind nach ,Wetten dass’ noch aufbleiben und das Sportstudio schauen durfte", hat er einmal erzählt. "Wetten dass" ist inzwischen deutsche Fernsehgeschichte. Auftritte Tuchels im aktuellen Sportstudio dürften wohl noch einige folgen.

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