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Handball-Landesliga

07.12.2019

Bleibt die Raunauer Weste weiß?

Garanten für weiße Westen: die Raunauer Keeper Maximilian Jekle (links) und Armin Hessheimer.
Bild: Ernst Mayer

Der TSV hat in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren. Nun kommt ein Gegner, der diese Serie beenden könnte

Die Landesliga-Handballer des TSV Niederraunau können sich in dieser Saison damit brüsten, bisher noch kein Heimspiel im Krumbacher Schulzentrum verloren zu haben. Wenn das Team aber am Samstag um 19.30 Uhr den TSV Allach empfängt, wird die weiße Weste im Schulzentrum auf eine harte Probe gestellt.

Mit dem TSV Allach kommt ein Top-Team der Liga nach Krumbach. Das Team von Coach Martin Mayer verfügt über einen der ausgeglichensten und qualitativ besten Kader der Liga. Schlagzeilen machen die Münchner aktuell vor allem durch ihre hervorragende Jugendarbeit: Die männliche A-Jugend ist nach dem Meistertitel in der Bayernliga dieses Jahr sogar in der Jugendbundesliga vertreten und sorgt dort für Furore. Dass davon auch der Männerbereich profitiert, ist nur logisch und konsequent. Aktuell stehen die Allacher mit 14:6 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheinen die Münchner ihrer Rolle als Aufstiegsaspirant gerecht zu werden.

Die Raunauer haderten nach der total unnötigen Niederlage bei der HSG Würm-Mitte noch eine Weile. Trainer Mihaly More hofft, dass die junge Mannschaft aus ihren Fehlern in solchen Spielen schnell lernt. Die Vorbereitung auf den Kracher gegen Allach war sehr intensiv. „Am Samstag wird uns kein Zentimeter Hallenboden geschenkt, da müssen wir 100 Prozent aus uns herausholen“, warnt der Coach. Zum ersten Mal gehen die Blau-Weißen als Außenseiter in ein Heimspiel. Zu Hause bis Weihnachten ungeschlagen zu bleiben, das war von Anfang an ein großes Ziel des Teams.

Allerdings werden die Personal-Probleme der Raunauer im Moment nicht kleiner. Einige Spieler konnten aufgrund von Krankheit oder aus beruflichen Gründen kaum trainieren. „Am Samstag muss die Halle noch mal brennen. Wie sehr sie brennt, liegt an uns. Wir müssen als Mannschaft eine Top-Leistung abrufen, um eine Chance auf den Sieg zu haben“, so Routinier Matthias Waldmann. (zg)

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