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Fußball

08.05.2015

Ein paar Sorgen weniger

Ein eingespieltes Team: Benedikt Richter (links) und Özgür Halavart werden in der nächsten Saison die erste Mannschaft der TSG Thannhausen trainieren und auch selbst als Spieler verstärken.
Bild: Alois Thoma

Die Trainerfrage ist bei der TSG Thannhausen geklärt, auch der Kader nimmt langsam Gestalt an. Doch einige Fragen sind noch offen

Fußball-Bezirksligist TSG Thannhausen hat den Klassenerhalt zwar noch nicht in der Tasche, geplant wird trotzdem für diese Liga. Mit der Verpflichtung von Benedikt Richter und Özgür Halavart als Spielertrainer der ersten Mannschaft sind zwei wichtige Posten besetzt. Auch einige Spieler haben schon ihren Verbleib zugesagt, darunter erfreulich viele Nachwuchskicker. Doch die Nachrichten sind nicht uneingeschränkt positiv: Es gibt einige Lücken im Kader, im Etat und in der sportlichen Leitung. Und was passiert, sollte man doch absteigen, das mag sich momentan niemand ausmalen.

Abteilungsleiter Oliver Baumann ist froh, dass Benedikt Richter und Özgür Halavart ihre derzeitigen Aufgaben als Trainergespann auch nächste Saison weiterführen. Beide genießen großen Respekt in der Mannschaft. Dass Richter auch noch mit seiner Erfahrung die Innenverteidigung stabilisieren wird, hilft zudem sehr. Auch Özgür Halavart wird weiter als Spieler zur Verfügung stehen.

Mit einem großen Teil der Mannschaft hat Halavart bereits in diesem Jahr zusammengearbeitet. Erst als Trainer der A-Jugend und nach dem Spielerexodus im Winter auch im Bezirksligateam. Fünf Spieler aus der U19 wollen diese Arbeit fortsetzen – mit Blick auf die vergangenen Jahre fast ein himmlischer Wert für die Thannhauser. Denis Nickel, Andreas Beckmann, Arlind Berisha, Janick Reitz und Maximilian Fischer sollen den Kern des neuen Teams bilden.

Dazu kommen die bekannten Größen Richter, Halavart, Jonas Schmid und Maximilian Micheler. Als Neuzugänge stehen die Obergessertshauser Maxim Gerb und Alexander Skladtschikow fest, vom VfR Jettingen kommen Benedikt Riederle und Yildirim Veyis.

Die Suche nach weiteren Verstärkungen laufe, sei aber schwierig: „Wir haben ein Budget, das wir nicht überschreiten werden“, sagt Baumann. So versucht man, Spieler vom Projekt Neuaufbau zu überzeugen. Viel Geld und große sportliche Perspektive könne man nicht bieten, gibt Baumann zu: „Unser Ziel ist nächste Saison einzig und allein, möglichst schnell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben.“

Dazu fehlt der TSG vor allem ein Torwart. Fabio Zeche wechselt ins Regionalligateam des FC Augsburg. Der Versuch, Liridon Recaj zurückzuholen, scheiterte. Auch die weiteren Abgänge tun weh: Matthias Krammer hat in Ichenhausen zugesagt, Eduard Keil geht nach Gersthofen. Bei Yunus Özkan und Marcel Aue stehen die Zeichen eher auf Abschied. Erfahrene Spieler für die Offensiv-Abteilung stehen auf der Wunschliste.

Bei der Finanzierung habe man die Zusage von Gerüstbau-Unternehmer Martin Schäfer, ansonsten liefen noch Gespräche, sagt Baumann: „Momentan haben wir eine Deckungslücke für nächste Saison, aber ich bin optimistisch, dass wir die schließen können.“ Ein paar Helfer mehr würden ihm in der Abteilung guttun – zumal Jugendkoordinator Manuel Mehl momentan wegen Krankheit ausfällt. Immerhin stehen mit Mehl und Ferdinand Totterer zwei Jugendtrainer für nächste Saison fest.

Im Moment gilt die Hauptkonzentration aber dem Kampf um den Klassenerhalt. Denn ob alle Zusagen auch für die Kreisliga gelten, kann der Abteilungsleiter nicht sagen. Ein Sieg würde die Thannhauser von diesen Sorgen befreien. Denn den direkten Vergleich mit den Konkurrenten im Kampf gegen den Gang in die Relegation, Mindelheim und Germaringen, hat man gewonnen.

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