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Handball

11.03.2020

Erster Saisonsieg für Raunauer Zweite

Benedikt Fetschele (hier im Spiel gegen Aichach) war einer der Matchwinner beim ersten Saisonsieg.
Bild: Uwe Schmidt/TSV Niederraunau

Landesliga-Reserve zeigt in der Bezirksoberliga ihr Potenzial. Die TSV-Damen beenden ihre Mini-Krise

Lange hat es gedauert, jetzt hat die zweite Mannschaft der Raunauer Handballer ihren ersten Saisonsieg in der Bezirksoberliga eingefahren. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und einem sensationell haltenden Bene Fetschele gab es gegen den TSV Friedberg II die ersten zwei Punkte. „Dieses Spiel hat alles geboten: Emotionen, schönen Handballsport und eine Mannschaft, die endlich zeigte, was in ihr steckt“, sagte Trainer Daniel Lochbrunner.

Das Spiel startete ausgeglichen, nach sechs Minuten stand es 3:3. Dann verloren die Raunauer etwas die Konzentration und gerieten bis zur 11. Minute mit 4:8 in Rückstand. Lochbrunner reagierte und nahm eine Auszeit, in der er an seine Spieler appellierte, wieder konzentriert und vor allem als Team zu spielen. Das zeigte Wirkung, Tor für Tor kämpfte man sich an die Gegner heran. In der 23. Minute besorgte Marcel Gutmann die Führung (13:12). Am Ende war er mit 13 Toren auch der erfolgreichste Werfer im Raunauer Team. Zur Halbzeit stand es 16:14.

In der zweiten Hälfte stand der Abwehr-Mittelblock der Gastgeber in Form von Tobias Ellenrieder, David Thalhofer und Jakob Eheim immer besser und drängte die Gegner immer wieder in schlechte Wurfpositionen und zu technischen Fehlern. Dazu kam in der zweiten Hälfte ein gut aufgelegter Vinzenz Hegenbart, der fast nach Belieben schöne Tore aus dem Rückraum einnetzte und so auf insgesamt elf Treffer kam. Weiterer Sieggarant war Bene Fetschele im Tor, der so ziemlich alles hielt, was auf seinen Kasten kam. Man merkte nach und nach, dass Friedberg mit seinem Latein am Ende war und so die Mannschaftsverantwortlichen immer mehr die Diskussionen mit den Unparteiischen suchten. Schließlich stellte das Schiedsrichtergespann die Friedberger Trainerin Sandra Mair mit einer blauen Karte vom Platz. So verlor der TSV völlig das Spielkonzept, der Raunauer 34:31-Sieg war sicher. „Wenn man es öfters schafft, 60 Minuten geschlossen als Team Handball zu spielen und konzentriert auf dem Parkett zu stehen, kann auch gepunktet werden“, bilanzierte der Raunauer Trainer.

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TSV Niederraunau II Fetschele, Klaußer; Thalhofer (3), Radic (2), Gutmann (13/3), Sauter, Ring, Hegenbart (11/1), Blösch (1), Mayer (1), Bonk (1), Ellenrieder (2), Rothermel, Eheim (1)

Auch die Raunauer Damen konnten einen Sieg einfahren und sich auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga festbeißen. Zu Gast im Krumbacher Schulzentrum war der BHC Königsbrunn 09. Die Mission: Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wollten die Raunauerinnen ihre kleine Krise beenden.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Königsbrunn lag zu Beginn immer ein Tor vor Niederraunau, konnte sich aber nie wirklich absetzen. Beim Spielstand von 6:9 in der 16. Minute legten die Raunauer Damen einen Zahn zu. Im Angriff nutzten sie entstandene Lücken durch die doppelte Manndeckung auf der rechten Seite und in der Abwehr wurden die beiden schwer zu haltenden Gegnerinnen auf Kreis- und Mittelposition gleich von zwei Abwehrspielerinnen zugemacht. So erkämpfte sich Niederraunau mit schönen Toren eine knappe 13:12-Führung zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte war das Mittel gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen endgültig gefunden. Neben zwei Strafwürfen erzielte in den letzten 30 Minuten einzig Jacqueline Müller noch drei Treffer aus dem Rückraum für die Gäste. Der schon sicher geglaubte Raunauer Sieg bei der Fünf-Tore-Führung geriet nochmals in Gefahr, als sich Raunau gegen Ende der Partie dem langsamen Tempo der Gegnerinnen anpasste. Drei weitere sicher verwandelte Tore vom Siebenmeterpunkt durch Annika Ruchti im letzten Viertel reichten dann aber aus, um Königsbrunn mit 22:18 nach Hause zu schicken. (zg)

TSV Niederraunau Wieser; Ruchti (7/6), Hiller (4), Rampp (3/2), Streicher (3), Blösch (2), Candia (1), Gülseren (1), Kopp (1), Rostek, Waldmann

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