13.05.2010

Thannhausen geht die Puste aus

Den berühmten einen Schritt zu spät kam die TSG Thannhausen II (hier Michael Weser) beim Auftritt in Oettingen. Foto: Ernst Mayer
Bild: Ernst Mayer

Oettingen/Thannhausen TSG-Coach Armin Berchtold war nach der 2:3-Niederlage in Oettingen restlos bedient. Eine Halbzeit spielte seine Mannschaft beim stark abstiegsbedrohten TSV richtig guten Fußball. Führte durch Tore von Hubert Ortner und Patrick Seidel in der Bezirksliga-Partie zur Halbzeit mit 2:0. Doch dann kam der große Einbruch.

Mit gerade einmal elf Spielern musste Berchtold die Reise ins Wörnitztal antreten. Ein dünner Kader, der sich letztlich als zu dünn erwies. Nur eine Halbzeit konnte die TSG das Spiel bestimmen. Zu wenig, um am Ende mit einem Punkt die Heimreise antreten zu dürfen: "Wir haben ganz stark begonnen", urteilte der Coach nach der Partie. "Leider haben wir es verpasst, noch vor der Halbzeit den Sack zu zu machen." Die Tore von Hubert Ortner (19.) und Patrick Seidel (32.) waren im Endeffekt zu wenig.

Zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten

Denn die Hausherren kamen wie verwandelt aus der Kabine. Mit weiten Bällen setzten sie die TSG-Hintermannschaft immer wieder unter Druck. Im Gegensatz dazu gelang es der TSG nicht, weiter für Entlastung zu sorgen: "Man hat einfach gemerkt, dass einigen Spielern die Kraft fehlte", nahm Berchtold seine Rumpftruppe in Schutz. "Einige der Jungs lagen die Woche über krank im Bett und konnten nicht trainieren. Da waren die Gegentore eine Frage der Zeit."

Trotzdem dauerte es bis zur 63. Minute, ehe die Hausherren zum Anschlusstreffer kamen. Und das auch nur durch einen Strafstoß. TSV-Stürmer Marco De Fezio kam im TSG-Strafraum zu Fall und verwandelte den Strafstoß sicher zum Anschlusstreffer. Der Anfang vom Ende für die TSG. Nur fünf Minuten später drückte nämlich Matthias Schwamm den Ball zum 2:2 über die Linie. In Unterzahl (Patrick Seidel sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte) musste die TSG dann auch noch das 2:3 hinnehmen. Wieder wurde De Fazio im Strafraum zu Fall gebracht und wieder verwandelte er sicher. "Der Sieg geht letztlich in Ordnung", so Berchtold. "Auch wenn ich nicht weiß, was der Schiedsrichter beim zweiten Elfmeter gesehen haben will."

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