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Thannhausen
19.01.2023

Für das Thannhauser Kinderhaus Löwenzahn wird ein neuer Träger gesucht

Seit 2021 gibt es im ehemaligen Schullandheim mit dem Kinderhaus Löwenzahn eine dritte Kindertagesstätte in Thannhausen. Jetzt steht ein Wechsel in der Betriebsträgerschaft an.
Foto: Markus Landherr

Plus Warum sich das BRK dazu entschlossen hat, die Trägerschaft der Thannhauser Kita Löwenzahn abzugeben, und wie es dort weitergeht.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) beendet sein Engagement als Betriebsträger für das Kinderhaus Löwenzahn in Thannhausen. Der Grund ist die hohe Verschuldung des BRK-Kreisverbands (wir berichteten). Wie Kreisgeschäftsführer Daniel Freuding im Gespräch mit unserer Redaktion erläuterte, wird man durch eine sogenannte Sanierungsrichtlinie des BRK-Landesverbands dazu verpflichtet, alle defizitären Aktivitäten einzustellen, die nicht binnen drei Jahren wirtschaftlich betrieben werden könnten. 

Dazu zählen auch die drei BRK-Kindertagesstätten in Offingen, Schnuttenbach und Thannhausen. Das Defizit sei nicht in den jeweiligen Einrichtungen, sondern verwaltungsseitig aufgelaufen. Ursprünglich habe man geplant, fünf bis zehn Kindertagesstätten zu betreiben. Dafür habe es eine eigene Sachgebietsleitung gegeben. Aus finanziellen Gründen konnte diese jedoch nach einem Stellenwechsel nicht nachbesetzt werden. "Es schmerzt uns schon sehr, dass wir dieses interessante und schöne Betätigungsfeld aufgeben müssen. Aber aus Rücksicht auf die Mitarbeitenden, die zu betreuenden Kinder und die Elternschaft müssen wir diesen Schritt gehen. Für den professionellen Betrieb der Einrichtungen braucht es einen soliden Überbau im Bereich der Verwaltung", so Freuding. 

Thannhausens Bürgermeister bedankt sich für die gute Zusammenarbeit

In der jüngsten Sitzung des Stadtrates stellten sich jetzt drei potenzielle Träger für das Kinderhaus Löwenzahn vor. Interesse an einer Betriebsträgerschaft haben die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg (KJF), das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) und die Johanniter Unfallhilfe (JUH). Letztere übernimmt zum ersten März bereits die beiden Kitas des BRK in Offingen und Schnuttenbach. In Thannhausen steht der Zeitpunkt des Betriebsübergangs noch nicht fest. Bürgermeister Alois Held (CSU) bedauerte den Rückzug des BRK und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. "Wir haben mit dem Kinderhaus Löwenzahn eine tolle, funktionierende Betreuungseinrichtung, ein tolles Haus und tolle Mitarbeiterinnen." Das sei auch der Verdienst des BRK, das das Kinderhaus gemeinsam mit der Stadt im ehemaligen Schullandheim auf dem Thannhauser Schlossberg auf den Weg gebracht habe. 

Die drei potenziellen neuen Träger haben alle Erfahrung im Betrieb von Kindertagesstätten. Die JUH, bundesweit vor allem im Rettungsdienst und im Bereich sozialer Dienstleistungen aktiv, betreibt in Schwaben 25 Kitas. Insbesondere mit Betriebsübergängen habe man viel Erfahrung, sagte Michael Rettenmaier, Bereichsleiter der JUH in Schwaben. Die KJF ist als eingetragener Verein unter dem Dach der Caritas in den Bereichen Medizin und Soziales tätig und unter anderem Trägerin von neun Kitas zwischen Nördlingen und Murnau. Im Landkreis Günzburg ist sie vor allem durch das Förderungswerk St. Nikolaus in Dürrlauingen bekannt. Außerdem stelle man die Jugendsozialarbeit an der Grund- und an der Mittelschule in Thannhausen, so Antonia Wieland, Gesamteinrichtungsleiterin der KJF-Region Nordschwaben. 

Die Kernkompetenz des DRW liegt in der Begleitung von Menschen mit Behinderung. Mit der Kindertagesstätte St. Lucia in Ursberg betreibt es eine reguläre Kindertageseinrichtung. Mit der Stadt Thannhausen gebe es eine enge Vernetzung. Unter anderem bietet das DRW dort die interdisziplinäre Frühförderung für Kinder mit Entwicklungsverzögerung an, sagte Josef Liebl, DRW-Vorstandsmitglied für Entwicklung, Bildung und Marketing. 

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In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass es den Stadträten bezüglich des neuen Trägers vor allem um Kontinuität und Stabilität gehe. Josef Brandner (Freie Wähler) formulierte die Zielsetzung aus Sicht der Kommune: Es gehe um den zuverlässigen Betrieb, bestmöglich betreute Kinder und eine langfristige Partnerschaft mit dem zukünftigen Träger. Für die Mitarbeiterinnen dürfe es keine Verschlechterung hinsichtlich der Vergütung geben, sagte Gerd Olbrich (SPD). Die drei Bewerber bekräftigten, an Bewährtem wie den Öffnungszeiten und insbesondere an der Mitarbeiterschaft des Kinderhauses festhalten zu wollen. 

Dem pflichtete auch Bürgermeister Held bei: "Es ist sehr wichtig für uns, dass die Mitarbeiterinnen erhalten bleiben und gut mit dem neuen Träger zusammenarbeiten können." Darauf müsse der Stadtrat bei seiner Entscheidung Rücksicht nehmen. Daher werde die Auswahl des neuen Trägers eng mit dem Team und dem Elternbeirat des Kinderhauses abgestimmt. Die Entscheidung, wer in Zukunft die Betriebsträgerschaft des Kinderhauses Löwenzahn übernimmt, soll in einer der nächsten Sitzungen des Stadtrats fallen.

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