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  3. Thannhausen: Wo in Thannhausen Kiesabbau und Windkraft möglich sein sollen

Thannhausen
23.01.2023

Wo in Thannhausen Kiesabbau und Windkraft möglich sein sollen

Wo in Thannhausen Kies abgebaut werden soll, wird im Regionalplan festgeschrieben.
Foto: Roland Weihrauch, dpa (Symbolbild)

Der Thannhauser Stadtrat diskutiert über den Regionalplan Donau-Iller, in dem auch mögliche Gebiete für Windkraft und Kiesabbau ausgewiesen werden.

Mit der "zweiten Beteiligung der Träger öffentlicher Belange" zur Gesamtfortschreibung des Regionalplans Donau-Iller hat sich der Thannhauser Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Was sperrig klingt, hat Auswirkungen auf die Zukunft, denn der Regionalplan Donau-Iller ist eine verbindliche Leitlinie für die langfristige Entwicklung von Kommunen und Landkreisen in der Region. Seit 1987 wird er regelmäßig fortgeschrieben und legt beispielsweise fest, wo in Zukunft Gewerbeansiedlungen möglich sind, welche Flächen in puncto Natur schützenswert sind und wo Kies abgebaut werden darf.

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens hat auch die Stadt Thannhausen die Möglichkeit, ihre Wünsche und Anregungen einzubringen. So wurde vom Stadtrat bereits in der ersten Beteiligungsrunde im Jahr 2019 unter anderem festgelegt, im Norden der Stadt keine Flächen mehr für den Kiesabbau auszuweisen. Der Regionalverband Donau-Iller hat diesen Beschluss nur teilweise berücksichtigt. Darüber wurde im Stadtrat kontrovers diskutiert. Manfred Göttner und Peter Schoblocher (beide FW) sprachen sich vehement gegen weitere Kiesabbauflächen aus.

"Man muss endlich damit anfangen, im großen Stil Rohstoffrecycling zu betreiben, anstatt immer neue Kiesabbaugebiete zu definieren", sagte Schoblocher. Außerdem habe man im Süden der Stadt entsprechende Abbaumöglichkeiten. Dem widersprach Herbert Fischer (CSU): Es sei die Verpflichtung der Stadt, ihren Teil zur Rohstoffversorgung beizutragen. Robert Schmid (CSU) sprach sich dafür aus, dem Regionalverband Donau-Iller zu empfehlen, die Fläche im Norden der Stadt als Rohstoffsicherungsgebiet auszuweisen. Damit könnten die folgenden Generationen entscheiden, wie sie vorgehen möchten.

Vorranggebiete für Windkraft

Auch Flächen für die Nutzung von Windkraft sollen zukünftig verstärkt im Regionalplan definiert werden. Um die Ziele der Bundesregierung zu erreichen, muss der Regionalverband Donau-Iller entsprechende Vorranggebiete ausweisen. Andernfalls drohe ein Entzug des Mitspracherechts der Kommunen durch den Bund, informierte Bürgermeister Alois Held. Er warb dafür, sich dem Thema Windkraft nicht zu verschließen. "Besser ist es, wir können selbst Flächen für die Energieerzeugung vorschlagen, als dass dies durch den Bund festgelegt wird." Nach der Lockerung der 10-H-Regel in Bayern, die besagt, dass Windräder den zehnfachen Abstand ihrer Höhe zur nächstgelegenen Bebauung einzuhalten hätten, gibt es auch auf Thannhauser Flur mögliche Standorte für Windräder. 

Gerd Olbrich stimmte dem zu: "Wenn jede Kommune sagt, Windkraft ja, aber nicht bei mir, dann werden die Zielvorgaben des Regionalplans verfehlt." Das halte er angesichts der aktuellen Situation nicht für tragbar. Auch Dominik Rieder sprach sich für Windkraft aus. Man sei es den kommenden Generationen schuldig, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Robert Schmid (CSU) verwies auf die Teilnahme der Stadt am European Energy Award. Angesichts dessen könne man sich dem Thema Windkraft nicht verschließen. Daniel Reithmaier (Grüne) hielt es für falsch, sich bereits jetzt auf ein bestimmtes Gebiet festzulegen. Man solle stattdessen ein positives Signal zur Windnutzung senden. So befürwortete der Stadtrat einstimmig die Ausweisung von Vorranggebieten zur Energieerzeugung durch Windkraft durch den Regionalverband Donau-Iller. 

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