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Ziemetshausen: So hat sich die Firma EKK in Ziemetshausen entwickelt

Ziemetshausen

So hat sich die Firma EKK in Ziemetshausen entwickelt

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    Einblicke bei der Firma EKK in Ziemetshausen: Betriebsleiter Ernst Schanda, Geschäftsführer Josef Lechner und Ziemetshausens Bürgermeister Ralf Wetzel (von links).
    Einblicke bei der Firma EKK in Ziemetshausen: Betriebsleiter Ernst Schanda, Geschäftsführer Josef Lechner und Ziemetshausens Bürgermeister Ralf Wetzel (von links). Foto: Firma EKK

    Seit Jahresbeginn bereichert ein innovatives Unternehmen das Gewerbegebiet in Ziemetshausen: Die EKK-Anlagentechnik. Am neuen Standort in der Boschstraße 8 in Ziemetshausen investierte das Unternehmen fast vier Millionen Euro in den Neubau. Auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Areal am östlichen Rand des neuen Gewerbegebiets bietet die neue Betriebsstätte mit einer 2000 Quadratmeter großen und 15 Meter hohen Produktionshalle und vorgebautem Verwaltungstrakt beste Produktions- und Arbeitsbedingungen für die inzwischen 25 Beschäftigten.

    Nun informierte sich der Marktgemeinderat mit Bürgermeister Ralf Wetzel an der Spitze vor Ort über die Leistungen der Firma. Geschäftsführer Josef Lechner und seine leitenden Mitarbeiter gaben den Kommunalpolitikern in der Fertigungshalle direkt am Objekt einen interessanten Einblick über Einsatz und Funktion der gefertigten Behälter und erklärten auch, wofür die modernen Maschinen eingesetzt werden und was damit gefertigt wird.

    Der Stammsitz von EKK befindet sich in Friedberg

    Seit mehr als 75 Jahren ist die EKK Anlagentechnik GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Friedberg einer der führenden Anbieter für Maßanfertigungen verfahrenstechnischer Anlagen in unterschiedlichen Industrie- und Gewerbebereichen. Wichtige Abnehmer sind unter anderem die Pharma-, Automobil- und chemische Industrie. Hinzu kommen der Nahrungsmittelbereich, wie Brauereien und Molkereien, ebenso wie kommunale Einrichtungen mit Kläranlagen, Wasserwerke und Biogasanlagen.

    Am EKK-Stammsitz in Friedberg werden neben dem Ursprungsgeschäft mit Kohlebürsten und Komponenten zur Stromübertragung überwiegend Dialysezellen und Zubehör für die kataphoretische Tauchlackierung - kurz KTL - gefertigt. Die KTL-Technik findet in der Automobilindustrie für das Aufbringen einer Korrosionsschutzschicht bei Karossen Anwendung. 2014 kam mit dem Einstieg in die Kunststoff- und Umwelttechnik ein neuer Geschäftszweig hinzu, bei dem sich wertvolle Synergien zum bestehenden KTL-Geschäft und Kundenstamm ergeben. Die Fertigung von Behältern und Tanks erweitert sowohl das Leistungsspektrum als auch den Kundenkreis von EKK. (AZ)

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