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Interview
16.08.2021

Philosoph Markus Gabriel: "Die Zeiten sind extrem dunkel"

Markus Gabriel ist 41 und bereits seit zwölf Jahren Philosophieprofessor. Als Denker ist er weltweit anerkannt und als Autor ein Lieferant von Bestsellern.
Foto: Jana Dehnen

Plus Markus Gabriel ist ein Star der Philosophie. Er spricht über moralisches Versagen in der Corona-Krise, die drohende Selbstausrottung der Menschheit – und seine Vaterschaft.

Herr Gabriel, als Sie mit 29 Deutschlands jüngster Professor wurden und bald darauf mit „Warum es die Welt nicht gibt“ einen Bestseller landeten, galten Sie als Wunderknabe der Philosophie. Wie geht man damit um?

Markus Gabriel: Natürlich hat es mich sehr gefreut, dass ich bereits in sehr jungen Jahren akademisch erfolgreich war und es mir dann gelungen ist, die zentralen Gedanken meiner theoretischen Arbeit öffentlichkeitswirksam in den Diskurs einzuspeisen. Ich habe schon als Jugendlicher die Absicht verfolgt, früh einen Lehrstuhl zu erhalten, um mit der nötigen Unabhängigkeit an philosophischen Innovationen zu arbeiten. Auch dank herausragender Lehrer an den Universitäten in Heidelberg und in New York City, an denen ich studiert und geforscht habe, ließ sich das auch realisieren.

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16.08.2021

Interessante gedankliche Ansätze des Herrn, nur mit der Moral muss man verdammt aufpassen.
Allzu oft war die Moral leider nur der Heiligenschein der Scheinheiligen.