Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russische Polizei nimmt Hunderte Teilnehmer bei Anti-Kriegs-Protesten fest
  1. Startseite
  2. Kultur
  3. Kommentar: Wie Ostern helfen kann, wieder Vertrauen ins Leben zu haben

Wie Ostern helfen kann, wieder Vertrauen ins Leben zu haben

Kommentar Von Alois Knoller
04.04.2021

Die Pandemie stellt unser Miteinander auf eine harte Probe. Deshalb müssen wir uns darauf besinnen, woraus wir in anderen Situationen Kraft gezogen haben.

Finster ist es in dieser Stunde, wenn in der Osternacht sich das Licht einer kleinen Flamme verteilt, vervielfacht an Dutzenden von Dochten und die Kirche allmählich warm erhellt. Ein magischer Moment, der sinnlich erfahrbar macht: Die Finsternis ist nicht das Letzte, sie ist nicht der Sieger.

Wie sehr sehnen sich die coronageplagten Menschen nach so einem Moment. Endlich Licht am Ende des Tunnels! Bisher ging es mit der Pandemie-Politik immer noch ein weiteres Mal ins Ungewisse hinein, und es hieß: Nur eine kurze Spanne jetzt noch aushalten, dann wird alles besser werden. Kein Wunder, dass sich deswegen Überdruss ausbreitet anstelle von Zuversicht. Doch eine begründete Hoffnung braucht es jetzt. Woher?

Trotz Corona-Krise den Lebensmut nicht verlieren

Die Psychologie kennt eine Therapie, um traumatisierte Patienten zu stabilisieren. Sie rät: Blicke zurück in deine Vergangenheit und sieh, was du schon alles gut bestanden hast. Woher ist dir damals Kraft zugewachsen, welche Quellen haben dir Lebensmut gegeben – trotz allem Schweren, das du durchgemacht hast? Jeder, der schon einmal schwer krank gewesen ist, wird dazu etwas sagen können. Sonst wäre er nicht mehr hochgekommen.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Datawrapper-Grafik anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Datawrapper GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Ganz alltäglich mögen die Gründe sein, um Kraftreserven zu mobilisieren: Die Familie braucht mich noch. Mein großes Lebensprojekt ist noch nicht vollendet. Ich fühle mich zu jung, um zu sterben. Oft umgeben uns auch Menschen in so einer schwierigen Phase, denen viel an uns liegt, die alles für uns tun würden. Sei es, Blut zu spenden, ihr Knochenmark oder sogar eine Niere. Weil sie lieben, wachsen sie über sich hinaus. Fragt man sie, warum sie auch Übermenschliches für einen anderen zu tun bereit sind, werden sie verlegen. Das seien sie ihm halt schuldig.

Die Corona-Pandemie zeigt: Wir Menschen sind soziale Wesen

Eine solidarische Gesellschaft kann sehr stark sein, stärker als jeder Einzelne in ihr. Deshalb wirkt es einigermaßen vermessen, wenn in Deutschland auf der Straße nun lautstark Freiheitsrechte eingefordert werden, die zum größten Teil nur eigennützige Zwecke erfüllen. Wenn es eine fundamentale Lehre aus der Corona-Zeit gibt, dann die Einsicht, dass ein auf die Spitze getriebener Individualismus sich gegen die menschliche Natur kehrt.

Wir Menschen sind nun einmal soziale Wesen, von Geburt an angewiesen auf die Fürsorge anderer Menschen und aufgehoben in der Gemeinschaft mit anderen. Wir schlagen alle unsere Augen in den Armen eines anderen Menschen auf.

Und noch beim Abschiednehmen von dieser Erde ist es tröstlich, einen Menschen zur Seite zu haben. Sogar wenn kein einziges Wort zwischen ihnen fällt, spüren sie seine Wärme und Nähe. Unter dem Gebot des Abstandhaltens sind jedoch zehntausende Mitmenschen im Lauf des vergangenen Jahres auf einer Isolierstation ohne ein letztes Wort und ohne einen Händedruck einsam gestorben.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Datawrapper-Grafik anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Datawrapper GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Auch den Angehörigen hat auf Trauerfeiern, die amtlich auf den engsten Angehörigenkreis reduziert waren, trostvolle Nähe gefehlt. Deshalb ist es angebracht, wenigstens nachträglich einen nationalen Tag des Gedenkens um die in der Pandemie Verstorbenen zu begehen.

Die Corona-Krise weckt Misstrauen voreinander

Tief steckt in uns inzwischen das Misstrauen voreinander. „Bleib mir vom Leib!“, möchten wir jedem zurufen, der uns zu nahe rückt. Er könnte uns ja mit der tödlichen Seuche infizieren. Wie lässt sich das Zutrauen in die Gemeinschaft wieder herstellen? Der Legende nach haben die Münchner Schäffler mit ihrem Tanz 1517 nach einer Pest die Leute wieder auf die Straße geholt. Wahrscheinlich braucht es auch jetzt nach überstandener Pandemie ein Fest, um gemeinsam in ein wieder unbeschwertes Zusammenleben zu starten. Ostern kann davon schon etwas vorwegnehmen.

Um Hoffnung in Corona-Zeiten geht es auch in einer Folge unseres Audioangebots "Über Gott und die Welt: Der Glaubenspodcast" mit den Bischöfen Bertram Meier (katholisch) und Axel Piper (evangelisch). Hier können Sie das Gespräch anhören.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Podcast anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Podigee GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

 

Lesen Sie dazu auch:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.