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  3. Salzburger Festsspiele : Wie Andris Nelsons Welt und Weh bei Mahler zusammenbringt

Salzburger Festsspiele 
09.08.2021

Wie Andris Nelsons Welt und Weh bei Mahler zusammenbringt

Organisator großer Klangdramen: Dirigent Andris nelsons.
Foto: Marco Borrelli/Salzburger Festspiele

Der Dirigent führt die ausladende 3. Sinfonie mit den Wiener Philharmonikern auf. Die zahlreichen Naturbezüge der Musik erscheinen aktuell in besonderem Licht.

Gustav Mahlers 3. Sinfonie unvoreingenommen zu hören, ist nur denen möglich, die sich vorsätzlich aller lesenden Vorbereitung verweigern. Sein Komponierprogramm aus dem Komponierhäuschen am Attersee ist nun einmal in der Welt, die er besingt – auch wenn er eben dieses Programm später wieder zurückzog.

Aber ist es andererseits auch nicht ganz gut, wenn das Auditorium heute, da es weiß, was weltweit auf dem Spiel steht, all das einordnend hören kann, was Mahler erklingen ließ? Dieses „Was mir die Blumen erzählen“, dieses „Was mir die Tiere im Wald erzählen“, und dann, was der Mensch, die Engel und die Liebe erzählen. Alles schön gegliedert und gestaffelt in einer Schöpfungsbeschreibung, in der Darstellung der Welt, wie sie Mahler wahrnahm.

Beschwörung einer idyllischen Welt

Jetzt haben die sechssätzige, eindreiviertel Stunden lange, groß mit Chor und Kinderchor besetzte Sinfonie die Wiener Philharmoniker unter Andris Nelsons im Großen Salzburger Festspielhaus aufgeführt. Als ein breitgefächertes Faszinosum dessen, was Musik an einfühlsamer Sprache einerseits vermag, aber auch, wo sie andererseits in künstlerisch heikle Zonen des Sentiments vorstößt. Denn dies gehört ja auch zur Dritten: Passagen unbekümmert leichter Muse – höchst außergewöhnlich für Mahler-, Blaskapellen- und Militärmarsch-Einsprengsel; dazu das süße Bimbam des Kinderchors, nachdem ein alpenländisch angehauchtes Posthorn aus der Ferne seine Weise vorgetragen hat. Das beschwört treuherzig eine geordnete, gar idyllische Welt, die ihre Schrecken – anders als die weiteren Sinfonien Mahlers – weitgehend ausklammert.

Und dann endet diese Dritte apotheotisch in allumfassender Liebe, was Nelsons und die Wiener mit Spannung und Anspannung klanglich verdichten. Und noch einmal kommt in den Sinn, was durch Menschenhand auf dem Spiel steht mitsamt dem Theodizee-Gedanken. Aber da hat sich das Publikum schon erhoben und bejubelt Nelsons, diesen großen Klangdramen-Organisator, auch die (durchaus intonatorisch fehlbaren) Wiener, den Engel-Chor des Bayerischen Rundfunks, den Salzburger Theaterkinderchor sowie Violeta Urmana, die in ihrem Solo kurz einzuwerfen hat: „Die Welt ist tief …tief ist ihr Weh.“ (rh)

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