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Staatsoper München
09.03.2020

Verdis "I masnadieri" mit Diana Damrau bleibt eine Räuberpistole

Mutterersatz: Diana Damrau als Amalia in Verdis „I masnadieri“ an der Staatsoper München.
Foto: Wilfried Hösl

Plus "I masnadieri" hätte in München ein psychologisches Kammerspiel werden sollen. Aber es blieb bei einer Räuberpistole – mit der als Amalia debütierenden Diana Damrau.

Giuseppe Verdi, wir wissen es, war durchaus ein politischer Kopf. Aber Politik und Oper über die zarte Metapher und über die verdichtete Parole hinaus zu verknüpfen ("Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire"), das kam für den praktischen Dramatiker natürlich nicht in Frage. Auch nicht in "I masnadieri" (1847) nach Schillers hochpolitischen Proteststück "Die Räuber". Eingangs singt Carlo zwar "Ich möchte ganz Deutschland befreien!" – aber damit flaut dann auch jeglicher politischer Sturm gleich ab. Was folgt, ist eine reine Familientragödie.

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