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Pro und Contra
04.05.2024

Soll man beim Umzug richtig ausmisten?

Beim Umzug ausmisten oder alten Krempel schon vorher loswerden?
Foto: Christin Klose/dpa-tmn, dpa

Je weniger Kisten und Krempel geschleppt werden müssen, desto besser. Zeit also, beim Umzug mal wieder ordentlich zu entrümpeln? Oder ist es dann zu spät?

Pro: Plötzlich fühlt sich auch die Seele so aufgeräumt

Glückwunsch! Die neue Traumwohnung ist gefunden, die 253 Bewerbungen auf Immoscout haben sich gelohnt, man hat sich als stärkster Bewerber beim Massen-Besichtigungstermin erwiesen. Schnell den Vertrag unterschreiben – und auf die neue 3ZKB anstoßen! Und das ist der Moment, in dem sich eine Chance auftut: ein echter Anlass, zu sortieren. Auszumisten. Sein Leben zu erleichtern.

Das logistische Argument: Wie viel Zentner so ein Leben wiegt, in wie viele Kartons die Summe der gewohnten Jahre passt und wie oft der Sprinter hin- und hertuckern muss, das will berechnet sein. Das klapprige Billy-Regal wird den vierten Umzug nicht überleben – weg damit. Und das Ecksofa, das nicht zum Schnitt des neuen Wohnzimmers passt: E-Bay Kleinanzeigen? Oder nobel spenden? Da lichtet sich der Möbelwald, da wird ein Raum frei für Fantasie, für neue Wohnideen. 

Das sentimentale Argument: Wühlen in Erinnerungsboxen, noch einmal das Kopfkino starten. Das Ticket vom Helge-Schneider-Konzert. Ah! Das Knöllchen vom München-Ausflug! Der Faltplan „Wanderwege um Meran“. Souvenirs und Zettel-Zeitzeugen, die man jetzt endlich einmal (aus-)sortiert: Denn braucht die Erinnerung wirklich jedes Fitzelchen als Stütze? 

Schließlich das Höflichkeitsargument: Will man Freunde als Umzugshelfer schwitzen sehen, wenn sie die fünfte Kiste mit dem Post-it „Kruscht & Allerlei“ schleppen? Niemand verdient es, als Packesel Unrat transportieren zu müssen. Kein Freund und auch man selbst nicht. Nicht einmal ein bezahlter Profi-Schlepper. 

Ja, ausmisten strengt an! Doch am Ende ist der Hausrat aufgeräumt und die Seele auch. Es zieht sich leichter um mit luftigem Gepäck. (Veronika Lintner)

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Contra: Regelmäßig entrümpeln wirkt befreiend

Beim Umzug zählt jedes Kilo. Je weniger Krempel durchs Treppenhaus gehievt werden muss, desto besser. Spätestens wenn der Hausstand in Kisten gepackt wird, ist also Zeit zum Ausmisten. Doch die Betonung liegt auf spätestens, denn eigentlich ist es beim Umzug schon zu spät. 

Schränke leer räumen, Möbel abbauen, Wände streichen, ein Wohnungswechsel ist stressig genug. Wer dann erst anfängt, all den Kruscht zu sortieren, der sich über Jahre angesammelt hat, kann gleich einpacken. Am besten noch, wenn die Freunde schon vor der Tür stehen und das Kistengeschleppe nur schnell hinter sich bringen wollen. Die wünschen einem Schimmelpilz ins neue Badezimmer, wenn das Gepacke dann erst losgeht.

Niemand will zusehen, wie man in Klamotten schlüpft, die seit fünf Jahren ungetragen im Schrank hängen und – o Überraschung! – immer noch nicht passen, oder wie man sich wehmütig in Erinnerungen suhlt. So eine schöne Karte, die einem der Onkel vor acht Jahren zum Geburtstag geschrieben hat. Diese Postkarte von ... Susanne? Wer war das noch mal? Egal, nettes Motiv aus Bella Italia. Und der Liebesbrief vom unbekannten Verehrer aus der dritten Klasse, kann man doch nicht einfach wegwerfen! 

Wer sich und anderen die Gefühlsduselei ersparen und den Umzug zügig hinter sich bringen will, verabschiedet sich in regelmäßigen Abständen von emotionalen Altlasten. Bücher, die jahrelang ungelesen im Regal stehen, werden nicht interessanter und Omas Kaffeegeschirr nicht weniger bieder. Also raus damit, auch wenn es schwerfällt! Bei stetiger Entrümpelung ist der Abschiedsschmerz nicht ganz so gewaltig. Im Gegenteil: Meistens überwiegt das befreiende Gefühl des Loslassens. (Felicitas Lachmayr)

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