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Tierwelt
24.01.2024

Bedrohte Beuteltiere: Wie der Klimawandel dem australischen Numbat zusetzt

Der Numbat ist ein kleines australisches Beuteltier, das sich fast ausschließlich von Termiten ernährt.
Foto: Adobe Stock

Dem Numbat ist es zu heiß. Das kleine Beuteltier ist schon jetzt gefährdet. Wie Forschende herausgefunden haben, könnte ihm die Erderwärmung die Nahrungssuche erschweren.

Gerade einmal zehn Minuten in der Sonne reichen aus, damit die Körpertemperatur von Numbats in gefährliche Höhen steigt. Dieses Ergebnis einer australischen Studie bedeutet angesichts der prognostizierten Erderwärmung trübe Aussichten für das ohnehin schon bedrohte australische Beuteltier: Die Tiere können nur tagsüber nach Termiten, ihrer Hauptnahrungsquelle, suchen. 

Der Numbat ist ein kleines australisches Beuteltier, das sich – anders als sein deutscher Name „Ameisenbeutler“ vermuten ließe – fast ausschließlich von Termiten ernährt. Diese gräbt er mit seinen Krallen aus und fängt sie mit seiner wurmförmigen Zunge ein. Vor allem die durch den Menschen nach Australien eingeschleppten Rotfüchse und Hauskatzen sowie der Verlust von Lebensraum haben die Numbat-Bestände auf dem Kontinent stark dezimiert, sodass die Tiere auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) mittlerweile als stark gefährdet geführt werden.

Forschende haben Numbats mit einer Infrarotkamera gefilmt

Daneben wird der Numbat aber auch durch die vom Klimawandel verursachte Erderwärmung bedroht. Wie sich diese auf das Beuteltier auswirken könnte, zeigt eine Studie von Christine Cooper von der australischen Curtin University und Philip Withers von der University of Western Australia. Die beiden Zoologen untersuchten mithilfe von Wärmebildkameras und Computermodellen, wie heiß es werden kann, bevor Numbats die Hitze nicht mehr ertragen. „Da sie nur tagsüber aktiv sind und sich ausschließlich von Termiten ernähren, sind sie oft hohen Temperaturen ausgesetzt und erhitzen sich durch direkte Sonneneinstrahlung“, erklärt Christine Cooper. 

Zusammen mit Withers filmte die Zoologin 2020 und 2021 in zwei Naturschutzgebieten 50 Numbats mit einer Infrarotkamera und bestimmte über eine mobile Wetterstation die Umgebungstemperatur. Grundsätzlich stellte das Team fest, dass Numbats 62 Prozent ihrer Zeit in der Sonne verbringen. Die Zoologen maßen die Oberflächentemperaturen verschiedener Körperteile der Numbats. Wenig überraschend erhitzten sich die Tiere unter direkter Sonneneinstrahlung schneller. Allerdings machte der Aufenthalt in der direkten Sonne nur 18 Prozent der Wärme aus, die Numbats aufnahmen. Wie die Analysen der Forschenden zeigten, erhitzten sich die Tiere auch dann noch, wenn sie sich bei hohen Temperaturen in den Schatten zurückzogen.

Bedrohte Beuteltiere: Schon heute sind nur noch etwa 2000 Numbats übrig

Aus dieser Beobachtung schlossen Cooper und Withers, dass die Hitze aus der Luft und dem Boden sowie die Wärmestrahlung von Objekten in ihrer Umgebung die Hauptwärmequellen sind, die zum Überhitzungsrisiko der Numbats beitragen. Entsprechend werde es angesichts steigender Temperaturen selbst im Schatten bald zu heiß sein, um den Tieren die nötige Abkühlung zu verschaffen. „Wir haben herausgefunden, dass sich Numbats bei Kälte warmhalten, indem sie ihr Fell aufstellen, um sich besser zu isolieren und mehr Wärme eindringen zu lassen“, beschreibt Cooper. Bei Hitze zögen sie hingegen ihr rötlich-braunes Fell zusammen, um den Wärmeabfluss zu erleichtern und die Haut vor Sonneneinstrahlung zu schützen. 

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Die Forschenden berechneten auch, wie lange Numbats nach Nahrung suchen können, bevor sich ihre Körpertemperatur auf 40 Grad erwärmt. Das Ergebnis: Nach zehn Minuten in der Sonne bei einem Anstieg der Luft- und Bodentemperatur auf 23 Grad ist die Körpertemperatur von 40 Grad erreicht. Dieses enge Zeitfenster stelle angesichts der Hauptnahrungsquelle von Numbats ein großes Problem dar: Termiten leben tief unter der Erde und kommen erst an die Oberfläche, wenn sich der Boden tagsüber erwärmt. Entsprechend können sich Numbats nur tagsüber von den Insekten ernähren. Daher sei ein Wechsel auf eine nachtaktive Lebensweise für Numbats keine Option. Angesichts der zu erwartenden Erderwärmung sehen Cooper und Withers eine düstere Zukunft für Numbats, von denen schon heute nur noch etwa 2000 Exemplare übrig seien. (Alice Lanzke, dpa)

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