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Gleichberechtigung: Sexismus in der Blasmusik: Einzelfall oder Alltag?

Gleichberechtigung

Sexismus in der Blasmusik: Einzelfall oder Alltag?

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    Die Musikerinnen der Band "Desperate Brasswives" stehen bei Festivals neben deutlich mehr Männern im Line-up.
    Die Musikerinnen der Band "Desperate Brasswives" stehen bei Festivals neben deutlich mehr Männern im Line-up. Foto: Markus Mühlbauer

    "Als ich mit der Blasmusik begonnen habe, war da kein Mädchen weit und breit", sagt Centa Theobald. Die 75-Jährige aus Buchenberg im Oberallgäu spielte an der Klarinette als eine der ersten Frauen in einer Blaskapelle in ihrer Region mit. Ihr Vater nahm sie damals, im Jahr 1966, mit zur Probe. Das sorgte für Aufsehen. Auch Bezirksdirigentin Ramona Dornach aus Sonthofen erinnert sich: "Im Oberallgäu gab es, als ich Schülerin war, noch Kapellen, die keine Frauen mitspielen ließen. Das hat sich aber dann Anfang der 2000er geändert." Heute seien im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) wie auch in anderen Teilen Bayerns ebenso viele Frauen in Musikkapellen aktiv wie Männer. Ob Gleichberechtigung damit erreicht ist?

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