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Konzert in München
25.06.2023

Johnny Depp und Alice Cooper: Wer bei den Hollywood Vampires die Show bestimmt

Captain Sparrow an der Seite des "Fürsten der Finsternis": Die Hollywood Vampires in der Münchner Olypiahalle mit Gitarrist Johnny Depp und Sänger Alice Cooper.
Foto: Stefan M. Prager

Die Band mit Johnny Depp und Alice Cooper präsentierte in der Münchner Olympiahalle eigene Songs, Cover bekannter Kollegen und einen auf den "Fürsten der Finsternis" zugeschnittenen Bühnenauftritt.

An diese Rolle muss man sich erst einmal gewöhnen. Klar, auch die Figur des Captain Jack Sparrow in "Fluch der Karibik" hat ein bisschen was mit Rock 'n' Roll zu tun. Schließlich spielt in diesem Blockbuster das Stones-Urgestein Keith Richards seinen Filmvater Teague Sparrow. Zudem hat Johnny Depp seine Figur auch an den Gitarristen der Rolling Stones angelehnt. Zumal sich die beiden auch schon ein paar Jahre kennen und dabei eine Freundschaft entstanden ist. Fast schon witzig, dass Richards Depp beim ersten Treffen in seinem Wohnzimmer für den Drogendealer seines Sohnes gehalten hat. 

In erster Linie kennt man Depp als Filmstar. Seit frühester Jugend ist er jedoch auch Musiker. Die Entscheidung, ob er als Rockmusiker oder als Schauspieler Karriere machen sollte, fiel ihm nicht leicht. Zumal er mit seiner früheren Band The Kids (1979) schon im Vorprogramm von Iggy Pop oder den Talking Heads spielte. Seit 2015 holt der 60-Jährige jetzt alles nach. Damals nahm er mit hochkarätigen Rockern wie Alice Cooper, Ex-Guns-N'-Roses-Gitarrist Slash, Ex-Beatle Paul McCartney oder Joe Perry, Leadgitarrist von Aerosmith, unter dem Bandnamen Hollywood Vampires das gleichnamige Album auf. Etwas später konzipierte er mit dem mittlerweile verstorbenen Jeff Beck das vielbeachtete Album "18", das hohe Chartplatzierungen in der Schweiz (3) und in Deutschland (13) erreichte. 

Im Rosenkrieg mit der Ex-Ehefrau

In der vergangenen Zeit geriet die Karriere sowohl im Film- wie auch im Musikbereich etwas ins Stocken, als ihn seine Ex-Frau Amber Heard wegen angeblicher häuslicher Gewalt verklagte. Bei diesem Prozess kamen unschöne Details zutage, andererseits aber auch, dass nicht Depp, sondern Amber Heard körperliche Gewalt angewendet haben soll. Wegen Verleumdung musste Heard schließlich an Depp 10,35 Millionen US-Dollar zahlen. 

Von diesem Rosenkrieg zeigte sich Johnny Depp nun in der Münchner Olympiahalle gut erholt. Zunächst blieb er zwar im Hintergrund. Vampires-Gründer Alice Cooper ließ sich die Show, die mit viel Spektakel und Brimborium eröffnet wurde, nicht nehmen. Mit rotem Frack und schwarzem Zylinder rockte der 75-Jährige auch gleich die Bühne. Die beiden ersten Titel von den Vampires, "I want my now" und "Raise the dead", erklangen im echten Cooper-Sound. Durchaus hörbar, dass Coopers Lieblingsproduzent Bob Ezrin da seine Finger im Spiel hatte. Bis auf wenige Ausnahmen war die Show auch auf Alice zugeschnitten, zumal der Gitarrist seiner Band, Tommy Henriksen, ebenfalls auf der Bühne stand. Mit Coverversionen von den Doors oder Johnny Thunder punkteten die Vampires. Dass die Amerikaner auf der Bühne auch den Who-Klassiker "Baba O'Riley" coverten, war eher mutig. Reichte nicht so ganz ans Original heran, und Cooper hatte textlich mal einen kleinen Hänger, aber mit 75 Jahren darf das schon passieren. 

Was Johnny Depp musikalisch kann

Nach und nach begann Johnny Depp dann aufzutauen. Und viele der rund 10.000 Fans in der Halle wollten wissen: Kann's der eigentlich? Eine längere Abhandlung darüber verfasste einmal das Musikfachmagazin Rolling Stone, das ihn über mehrere Konzerte beobachtete. Dort ist von missglückten wie auch von soliden Solospielen die Rede. Ein Fazit lautete auch: Die Münder standen wohl eher wegen seiner Person offen als wegen seines Gitarrenspiels. In München machte Depp keine schlechte Figur. Natürlich wird Depp von seinen Kollegen und vor allem vom johlenden Publikum getragen, wenn er bei "People who died" oder beim Bowie-Cover "Heroes" Alice Cooper gesanglich ablöst. Aber es gibt auch ansonsten nichts zu meckern. Man darf Depp durchaus als "solide" einordnen.

Aber im Mittelpunkt steht der "Fürst der Finsternis" und die Show. Vampirzähne, die über der Bühne hängen, wirken ebenso schaurig wie auf den Monitoren die Skelette, die aus Gräbern kriechen. Alice Cooper in seinem Element. Innehalten ist angesagt bei einem Tribute-Song an den verstorbenen Jeff Beck, der mit einer zusätzlichen Fotostrecke und Bildern aus seinem Leben geehrt wird. Aerosmith-Leadgitarrist Joe Perry hat noch seinen großen Auftritt mit "Walk this way", bevor der letzte Akt kommt: "Schools Out". Alice diesmal in weißem Frack und mit weißem Zylinder. Ein Abgang mit Stil. Wie immer. 

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