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Serien
02.01.2022

Diese Serien lohnen sich im Januar

Marty und Wendy Byrde (Jason Bateman und Laura Linney) bekommen es in „Ozark“ mit Kriminellen zu tun.
Foto: Netflix

Wer nach den Feiertagen noch auf dem Sofa bleiben will, kann bei diesen Serien-Neustarts entspannen. Zwei Comedy-Formate aus Deutschland überzeugen besonders.

Humorvolles aus Deutschland, Morde in den Alpen und Überleben nach der Grippe-Apokalypse: Wir stellen die interessantesten Neuerscheinungen vor, die im Januar bei Streaminganbietern oder im Bezahlfernsehen starten.

"Binge Reloaded": Sketchmix mit Promi-Parodien

Schon seltsam: Da galt es stets als Tatsache, dass die Deutschen keinen Humor haben - und nun feiern mit „LOL - Last One Laughing“ und „Binge Reloaded“ ausgerechnet zwei deutsche Comedyspecials große Erfolge bei Amazon. In der zweiten Staffel der Satireshow „Binge“ werden wieder Film, Fernsehen und Streaming aufs Korn genommen – in dem Sketchmix werden Promis parodiert und beliebte Sendungen persifliert. Diesmal knöpft sich das Team um Spaßmacher Michael Kessler („Switch“) unter anderem Gesundheitsminister Karl Lauterbach und seine Dauerpräsenz in Corona-Talkshows vor (ab 14. Januar, Amazon Prime).

"Ozark": Familienvater im Drogenmilieu

Die Konstellation von „Ozark“ erinnert an „Breaking Bad“, und die vielschichtige Thrillerserie muss den Vergleich nicht scheuen. Jason Bateman spielt den Finanzberater Marty, der anfangs klammheimlich für ein Drogenkartell arbeitet. Als die Gangster merken, dass sie von ihm um viel Geld betrogen wurden, rettet er seine Haut mit einem Deal: Er zieht mitsamt seiner Familie in die Provinz, um in einem Naturpark in Missouri für die Mafia 500 Millionen Dollar zu waschen. Doch vor Ort bekommt es Marty mit lokalen Kriminellen zu tun, und für jedes Problem, das er löst, wachsen zwei neue nach (ab 21. Januar, Netflix).

"Der Pass": Ermittlungen in den Alpen

Die erste Staffel der Krimiserie „Der Pass“ gewann etliche Preise – das lag nicht zuletzt an der Spitzenleistung von Nicholas Ofczarek als verlottertem Kommissar Gedeon Winter. Groß war der Schock, als er im Finale scheinbar erschossen wurde, doch der Bärbeiß hat zum Glück überlebt. Als in der deutsch-österreichischen Grenzregion mehrere Frauen ermordet werden, stürzen sich Winter und seine Kollegin Ellie Stocker (Julia Jentsch) in die Ermittlungen in den Alpen (ab 21. Januar, Sky).

"The Afterparty": Crime-Comedy in acht Episoden

(ab 28. Januar, AppleTV+) 15 Jahre nach dem Abschluss feiern alte Schulkameraden in dieser Crime-Comedy-Serie eine Party. Doch am Ende des ausgelassenen Abends liegt einer von ihnen tot auf den Klippen am Ozeanstrand. Offenbar wurde Popstar Xavier (Dave Franco) von der Terrasse seiner Strandvilla in die Tiefe geschubst. Wer war’s? Jede der acht Episoden erzählt den Tatabend aus der Perspektive einer anderen Figur, und es zeigt sich, dass alle Anwesenden einen Grund hatten, Xavier zu hassen. Dieses Erzählmuster ist zwar reizvoll, der zwischen ernst und albern changierende Tonfall ist allerdings Geschmackssache (ab 28. Januar, AppleTV+).

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"Station Eleven": Dystopie mit Poesie

Endzeitserien gibt es viele, aber dieser Zehnteiler erzählt nicht die x-te actiongeladene Geschichte vom Überlebenskampf in einer dystopischen Zukunft, sondern ist poetisch. Die sehenswerte Serie ist auf mehreren Zeitebenen erzählt. Als ein Mime auf der Bühne stirbt, ahnt niemand, dass er das erste Opfer einer verheerenden Grippepandemie ist. 20 Jahre später liegt die Zivilisation in Trümmern, die Menschheit ist dezimiert. Einige der Schauspieler, deren Schicksal vor und nach der Katastrophe erzählt wird, bilden eine fahrende Truppe und machen das Beste aus der Lage: Die Show muss weitergehen (ab 30. Januar, Starzplay).

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