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  3. Thienemann-Verlegerin: Warum das N-Wort aus "Jim Knopf" gestrichen wurde

Interview
23.02.2024

Verlegerin Bärbel Dorweiler: Warum das N-Wort in "Jim Knopf" ersetzt wurde

Das neue Buchcover (links) und das alte Buchcover im Vergleich. Der Thienemann Verlag hat die Neuausgabe von "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" nun überarbeitet.
Foto: Thienemann Verlag

Plus Die Romane von Michael Ende gerieten wegen diskriminierender Passagen immer wieder in Kritik. Für eine Neuausgabe wurden sie nun überarbeitet. Thienemanns Chefin erklärt, warum.

Frau Dorweiler, bisher haben Sie den Originaltext von Michael Endes „Jim Knopf“-Büchern, in dem unter anderem das N-Wort vorkommt, immer gegen Rassismuskritik verteidigt. Was waren Ihre Argumente? 

Bärbel Dorweiler: Wir haben die Bücher aus textimmanenter Sicht verteidigt und natürlich mit der Gesamtaussage des Buches. „Jim Knopf“ ist eine antirassistische Geschichte, Michael Ende reagierte damit auch auf die nationalsozialistische Ideologie, mit der er in seiner Jugend konfrontiert war, und setzt sich davon ganz klar ab. Das N-Wort, an dem sich die Kritik vor allem entzündete, wird von Michael Ende in die Figurensprache gesetzt und sehr schlau eingebettet, indem er davon schreibt, dass Herr Ärmel dazu ein schlaues Gesicht macht. Er wollte auf die fehlende Weltoffenheit dieses typischen Untertanen hinweisen und zum Ausdruck bringen, dass man ihn vielleicht nicht so ernst nehmen muss. Ein anderes Beispiel ist der Scheinriese Turtur, der kindgerecht erklärt, wie Diskriminierung zustande kommt, nämlich dadurch, dass man jemanden, der einem fremd ist, als nicht ebenbürtig betrachtet. Insofern konnte man Ende und dem Buch nie Rassismus vorwerfen. 

Der Schriftsteller Michael Ende in seiner Wohnung mit einer seiner Schildkröten (undatiertes Archivbild). Seine Bücher zieren die Regale der meisten Kinderstuben, sie stehen aber auch in den meisten Wohnzimmern des Landes. Vor 75 Jahren wurde der Meister der phantastischen Literatur am 12. November 1929 geboren, im Alter von nur 65 Jahren starb Ende in Filderstadt am 28. August 1995. Foto: Caio Garrubba dpa/lsw (zu lsw Korr. vom 07.11.2004, nur s/w) +++ dpa-Bildfunk +++<br>
Foto: Caio Garrubba

Trotzdem haben Sie sich entschieden, für die Neuausgabe der nachkolorierten Bände, die am 24. Februar erscheint, einige Anpassungen vorzunehmen. Warum jetzt doch?

Dorweiler: Die Kritik hatte die Auseinandersetzung mit dem Werk immer mehr übertönt und ist ihr letztendlich im Weg gestanden. Wir wollten auch nicht, dass Kinder, die die Bücher jetzt lesen, diese sprachlichen Elemente, die als diskriminierend empfunden werden, in ihren Alltagswortschatz übernehmen.

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23.02.2024

Warum schreiben wir denn nicht auch noch die Bibel um?

24.02.2024

Nachdem Pipi Langstrumpf bereits umgeschrieben wurde und jetzt Jim Knopf dran ist, wird bald das nächste Märchenbuch umgeschrieben. Irgendwann ist sicherlich auch die Bibel dran, eins nach dem anderen eben.

24.02.2024

Die Bibel wird ja schon umgeschrieben. Bei Jim Knopf trauen sie es sich nur, weil Michael Ende tot ist. Weil er würde das neue Buch bestimmt übers Urheberrecht verbieten lassen.