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Schondorf

03.11.2017

14 Angebote für das Prix-Gelände

Im Rahmen des Investorenwettbewerbs um die Bebauung am Schondorfer Prix-Gelände gingen jetzt 14 Angebote bei der Gemeinde ein.
Bild: Julian Leitenstorfer

Wer bekommt in Schondorf den Zuschlag? Zuerst beschäftigt sich ein Ausschuss, dann der Gemeinderat mit dem besten Entwurf für das fast 9000 Quadratmeter große Areal.

Der Investorenwettbewerb um die Bebauung am Schondorfer Prix-Gelände geht in die entscheidende Phase. 14 Angebote gingen bei der Gemeinde ein, davon genügten drei dem Anforderungskatalog der Gemeinde nicht, berichtete Bürgermeister Alexander Herrmann im Gespräch mit dem LT. Bei den elf Investoren, die noch im Rennen sind, seien auch namhafte Firmen dabei.

Bis Anfang Oktober lief die Abgabefrist. Neben dem Preis für die Grundstücke waren Gestaltungsvorschläge gefordert. Anfang August war der Kriterienkatalog aufgrund von Bieteranfragen gelockert worden und Vorschläge, die vom Bebauungsplanentwurf Prix-Gelände abweichen, zugelassen worden. Der Bebauungsplan hat mittlerweile Planreife, kann aber noch angepasst werden.

Bis es Infos für die Öffentlichkeit gibt, dauert es noch

Zum Teil hätten die Investoren den Spielraum für eigene Ideen genutzt, berichtete der Bürgermeister. 19 Reihenhäuser und dreistöckige Geschosswohnungsbauten mit einer Geschossfläche von bis zu 8838 Quadratmetern sollen gebaut werden. Mindestens 30 Prozent davon sollen an die Bevölkerung mit besonderem Bedarf gehen. Dazu wurden bereits Kriterien festgelegt, wer in den Genuss von günstigem Wohnraum kommen kann.

Aufgezeigt hat Herrmann nun den Weg zur Entscheidung, wer dort bauen darf: Der Ausschuss für die Entwicklung des Prixgeländes Schondorf, der in der Regel nichtöffentlich tagt, wurde um drei externe Berater – , das sind von der ökonomischen Seite der Projektsteuerer Wilhelm Weissbecker und die Schondorfer Architekten Peter Gradl und Edgar Bürger – erweitert. Der Ausschuss wird sich demnächst zu einer längeren Sitzung treffen.

Danach sollen drei bis fünf Favoriten feststehen, die im Gemeinderat präsentiert werden. Voraussichtlich wird diese Sondersitzung nichtöffentlich sein, sagte Herrmann. Eine Informationsveranstaltung für die Bürger mit allen Modellen soll es bis zum Ende des Jahres geben.

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