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Landkreis Landsberg

04.04.2017

20 Kilometer lange Geisterfahrt

An der Rastanlage Lechwiesen bei Landsberg startete der Rentner seine Geisterfahrt.
Bild: Thorsten Jordan (Archivfoto)

Rentner hatte auf Rastanlage gewendet. Schnelle Reaktion der Polizei verhindert Unfälle.

Heute Mittag teilten mehrere Autofahrer einen Geisterfahrer auf der A96 Richtung Lindau mit. Die Polizei sperrte daraufhin die Anschlussstellen von Greifenberg bis Landsberg sowie der Fahrbahn Richtung Lindau. Der Tunnel in Eching wurde von der Verkehrsrechnerzentrale gesperrt, wie die Verkehrspolizei soeben meldet.

Kurze Zeit später konnte der Geisterfahrer zwischen den Anschlussstellen Windach und Greifenberg angehalten und gestellt werden. Laut ersten Ermittlungen fuhr der 78-jährige Rentner mit seinem Renault in Landsberg auf die Autobahn. Offensichtlich verwirrt wendete er in der Rastanlage Lechwiesen und fuhr von dort aus entgegen der Fahrtrichtung wieder auf die Autobahn ein, wobei seine Geschwindigkeit nach Mitteilungen teilweise sehr gering war.

Mehrere in Richtung Lindau fahrende Autofahrer konnten durch Ausweichen und Vollbremsungen einen Zusammenstoß mit dem Geisterfahrer vermeiden. Wohl aufgrund der Fahrbahnsperrungen und Rundfunkdurchsagen ereignete sich auf der etwa 20 Kilometer langen Irrfahrt keine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Laut Polizei wird der Führerschein des Rentners beschlagnahmt.

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