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Altenpflege: Ein Beruf mit Zukunft

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Kommentar Von Gerald Modlinger
14.05.2019

Wer will noch in der Pflege arbeiten? LT-Redakteur Gerald Mödlinger sagt, was sich ändern muss.

Das Problem sind oft nicht (nur) die Fakten, sondern ist (vielmehr) das Bild, das sich die Menschen von einer Sache machen: Wer mit den hiesigen Verantwortlichen über die Lage in den Pflegeheimen spricht, kann heraushören, dass es zwar schwierig ist, aber doch nicht so schlecht.

Eine Jobgarantie

Natürlich steckt da auch eine gewisse Portion Zweckoptimismus dahinter. Denn wer kann schon neue Mitarbeiter gewinnen, wenn er nicht das Positive an den von ihm angebotenen Tätigkeiten sieht? Die Pflegebranche ist nicht unattraktiv: Die Bezahlung für ausgebildete Fachkräfte muss den Vergleich mit anderen Wirtschaftszweigen nicht scheuen, und wer in der Altenpflege tätig ist, hat auf absehbare Zeit eine Jobgarantie – und zwar im ganzen Land. Natürlich ist die Arbeitsbelastung gerade auch durch kurzfristiges „Einspringen“ über den eigentlichen Dienstplan hinaus groß, es werden Nacht- und Wochenenddienste verlangt, und die Arbeit mit alten Menschen ist mit einer großen Verantwortung verbunden.

Lesen Sie dazu auch: Pflegenotstand: Wer pflegt künftig die alten Menschen?

Andererseits droht das Pflegeproblem in den nächsten Jahren drängender zu werden. Damit es nicht so weit kommt, wird nicht nur die Wertschätzung für Pflegeberufe steigen, sondern es müssen sich auch die Arbeitsbedingungen verbessern, um sicherzustellen, dass alte und hilfsbedürftige Personen menschenwürdig leben können.

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