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Landsberg

30.06.2020

Am Landsberger Klinikum darf maximal noch drei Stunden geparkt werden

Der Parkplatz des Landsberger Klinikums ist oft voll belegt. Jetzt soll sich die Situation durch eine Überwachung verbessern.
Bild: Thorsten Jordan (Archivfoto)

Der Parkplatz am Landsberger Klinikum wird künftig von einer Firma überwacht. Was sich für Patienten, Besucher und Mitarbeiter alles ändert.

Die Parksituation am Klinikum Landsberg wird sich in Kürze für Patienten, Besucher und Mitarbeiter verändern. Wie das Klinikum mitteilt, wird dort ab August eine professionelle Parkraumüberwachung eingeführt. Das Parken auf dem Klinikum-Parkplatz bleibe weiterhin kostenfrei, allerdings werde die Parkzeit für Besucher auf drei Stunden begrenzt.

Parkplatznutzer müssen ab August ein Parkscheibe ins Auto legen, teilt das Klinikum mit. Stationäre Patienten würden einen Parkausweis mit einer eingeschränkten Gültigkeitsdauer erhalten. Den Mitarbeitern des Klinikums werden kostenfrei Ausweise zur Verfügung gestellt, die zum Parken auf der allgemeinen Parkfläche berechtigen.

Auf der Parkfläche des chirurgischen Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), dem Tochterunternehmen des Klinikums für ambulante Eingriffe, dürfen Patienten und Mitarbeiter des MVZs nur mit Ausweisen des Klinikums parken. Am Haupteingang befinden sich wie gewohnt Stellplätze, die für Behinderte ausgewiesen sind sowie ein Parkplatz für werdende Eltern. Zusätzlich stehen dort Stellplätze für Notärzte zur Verfügung.

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Die Verträge mit der Stadt wurden gekündigt

Warum regelt das Klinikum das Parken neu? Ein Teil der etwa 420 Stellplätze umfassenden Parkfläche war bislang an die Stadt verpachtet und wird als P+R-Parkplatz genutzt. Dies führte laut Klinikum jedoch zunehmend zu Problemen, da Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Klinikums oftmals keine freien Parkplätze mehr fanden. So seien immer häufiger Fahrzeuge in sicherheitsrelevanten Bereichen auf dem Klinikgelände wie Feuerwehrzufahrten oder Rettungswegen abgestellt worden. Deshalb seien nun die Verträge mit der Stadt gekündigt worden, sodass die gesamte Fläche künftig nur noch dem Klinikum zur Verfügung steht.

Die Überwachung der Parkscheibenregelung sowie der Parkberechtigungen führt das Unternehmen fair parken mit Sitz in Düsseldorf durch, das für die Betreuung von bundesweit etwa 1000 Parkflächen ein Bewachungsmanagement entwickelt hat, darunter zahlreiche Kliniken. Das Konzept von fair parken setze auf die schrittweise Einführung der Parkraumbewachung.

Die Einführungsphase dauert zwei Wochen

Das bedeutet: Die Parkraumüberwachung startet am 1. August mit dem Aufstellen von Hinweisschildern auf dem Klinikgelände und einer zweiwöchigen Einführungsphase, in der die Parkenden auf die neue Regelung und die Auslage der Parkausweise beziehungsweise Parkscheibe hingewiesen werden. Ab dem 16. August wird dann bei Nicht-Beachtung der Parkregeln eine reduzierte Vertragsstrafe in Höhe von 9,90 Euro fällig. Nach weiteren zwei Wochen erfolgt ab dem 1. September eine Vertragsstrafe in Höhe von 24,90 Euro.

Mitarbeiter von fair parken sorgen durch die Kontrollen dafür, dass die Parkordnung eingehalten wird. Das Service-Team von fair parken ist bei Rückfragen telefonisch unter 0211/95433711 von Montag bis Samstag direkt zu erreichen. Alternativ ist auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter info@fairparken.com möglich. (lt)

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