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Mobilfunk

08.11.2013

Antennen stehen weiter mitten im Dorf

Der Verein zum Schutz vor Mobilfunk Utting warnt mit verschiedenen Bannern am Seefelderhofberg vor möglicher Gesundheitsgefährdung durch Strahlenbelastung.
Bild: Verein zum Schutz von Mobilfunk

Netzbetreiber wechselten bisher nicht auf den BOS-Masten

Utting Beim Mobilfunk in Utting zeichnet sich keine Veränderungen ab, „obwohl der BOS-Mast seit Monaten in Betrieb ist“, so eine Pressemitteilung des Vereins zum Schutz vor Mobilfunk Utting. Man engagiere sich seit sechs Jahren für die Verlegung der Sendemasten vom Gasthof Seefelderhof und dem Supermarktgebäude Tengelmann in den Außenbereich.

Die Betreiber der Mobilfunknetze (O2, Vodafone, Telekom, Eplus) hätten seit Frühjahr 2013 die Gelegenheit, ihre Sendeanlagen auf dem neu für den Behördenfunk (BOS) errichteten Mast südwestlich des Sportgeländes zu installieren, beklagen die Vereinsmitglieder. Hier sei aber nichts geschehen. Die Gemeinde hatte zuvor eine Standortuntersuchung beauftragt, die die Areale daraufhin prüfte, ob sie technisch für den Mobilfunk sinnvoll wären und eine Einsparung an Emissionen bedeuten würden. So war der Platz am Sportplatz gefunden worden. Bisher sei es jedoch nicht gelungen, Netzbetreiber, die sich nach wie vor durch langjährige Pachtverträge im Vorteil sähen, zu einem Standortwechsel zu bewegen, so die Pressemitteilung. Wirtschaftlich könnte dies für die Betreiber attraktiv sein, wenn man den Ausführungen von Bürgermeister Lutzenberger folgt. Seiner Kenntnis nach sind die Standardmieten, die für die Nutzung von BOS-Masten verlangt werden, niedriger als die Pachten auf Privathäusern, wie er dem LT sagte. Es gebe keine Handhabe, die Netzbetreiber dazu zu bringen, in den Außenbereich zu wechseln. (smi)

Treffen Der Verein zum Schutz vor Mobilfunk Utting trifft sich jeden 4. Dienstag ab 19.30 Uhr im Bürgertreff.

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