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25.03.2015

Apfeldorf will in Allianz bleiben

Gemeinde wehrt sich gegen Denklinger Pläne

Das Aus für den geplanten Groß-Windpark auf Denklinger Flur bedeutet eigentlich auch das Ende für die „Südallianz“. Mit den Gemeinden Dießen, Rott, Kinsau und Apfeldorf wollte Denklingen eine gemeinsame Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen im Rothwald ausweisen. Dadurch sollte eine „Verspargelung“ der Landschaft verhindert werden. Nachdem der Teilflächennutzungsplan allerdings vom Tisch ist, werden nun nach und nach die Verträge mit den beteiligten Kommunen aufgelöst. Aber die Gemeinde Apfeldorf macht da nicht mit. Denn der Gemeinderat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Vereinbarung mit der Gemeinde Denklingen, einen Teilflächennutzungsplan aufzustellen, nicht aufzulösen. Dadurch, dass sich Denklingen nur noch um einen eigenen Flächennutzungsplan kümmert, geht die Verantwortung für die Planung von Windkraftnutzungsflächen wieder auf die anderen Kommunen zurück.

Für Hundehalter in Apfeldorf wird es teurer: Mit einer Mehrheit von 7:4 Stimmen hat der Rat eine Erhöhung der Hundesteuer beschlossen. Diese tritt ab 1. Januar 2016 in Kraft. Aktuell kostet der erste Hund 50 Euro, der zweite 80 Euro und für jeden weiteren sind 100 Euro pro Jahr fällig. Wer einen Jagd- und Weilerhund hält, muss 30 Euro bezahlen, Kampfhunde kosten 1000 Euro in Apfeldorf. Seit 2013 gelten diese Sätze, die zum Jahreswechsel um zehn Euro für den ersten, zweiten und jeden weiteren Hund angehoben werden. Ab 2018 geht es dann noch mal um zehn Euro nach oben mit den Steuern.

Die Trachtenkapelle erhält einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro für die Jugendausbildung und zur Instrumentenanschaffung. Für den Sportverein gibt es beim Kauf eines neuen Rasenmähers einen höheren Zuschuss als die sonst üblichen 25 Prozent, die es bei Anschaffungen für Vereine gibt. Verbunden mit der Auflage, dass sich der Verein auch künftig um den kommunalen Bolzplatz kümmert und sich die Gemeinde den Mäher für kommunale Flächen ausleihen darf, gibt es statt der beantragten 3320 Euro eine Förderung von 4500 Euro. (wimd)

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