Neujahrskonzerte

23.01.2020

Auftritt der Schüler

Das Cello-Ensemble der Städtischen Sing- und Musikschule Landsberg war beim Neujahrskonzert mit Melodien aus der Oper Carmen zu erleben.
Bild: T. Jordan

Kinder und Jugendliche der Städtischen Sing- und Musikschule spielen auf

Zwei Konzerte, zwei Mal gut gefüllte Lechauhalle in Kaufering – das schaffte die Städtische Sing- und Musikschule Landsberg mit ihren Neujahrskonzerten. Mittlerweile hat die Einrichtung dank gleichbleibend hoher Qualität bei der Ausbildung die 1000er-Marke geknackt: 1009 Schüler werden, wie Oberbürgermeister Mathias Neuner in seinem Grußwort berichtete, von 27 Lehrern gesanglich und instrumental unterrichtet. 200 dieser Nachwuchsmusiker waren in unterschiedlichen Ensembles zu erleben.

Unter der sicheren Leitung von Birgit Abe, Katharina Kraus, Beate Leupold und Lisa Pokorny präsentierten sie mit viel Freude und einer gehörigen Portion Spaß am gemeinsamen Musizieren einen Querschnitt durch mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte.

Das erste der beiden Konzerte eröffneten die Streicherklassen der Grundschule an der Platanenstraße. Exakt und sauber entführten sie das Publikum nicht nur nach Schottland, sondern zeigten beim bekannten „Hänsel und Gretel“ Lied auch gesangliche Qualitäten. Dann ging es mit dem Maxiorchester (Katharina Kraus) nach England und einem Cello Ensemble zu den Toreros aus der Oper Carmen nach Spanien. Das Sinfonietta (Beate Leupold) zeigte Rhythmusfestigkeit und beherrschte bei Elgar’s Liebesgruß auch die romantischen, leisen Töne. Mit zunehmender Dauer steigerte sich die Qualität: Im Kammer- und im Jugendsinfonieorchester musizieren Schüler, die seit Jahren unterrichtet werden und sich dank Talent und Fleiß stetig weiterentwickelt haben. Mozart, Grieg, Gluck erfordern bereits ein hohes Maß an Musikalität und Können. Und Birgit Abe führte den riesigen Orchesterapparat zuverlässig.

Und es wurde auch heiter: David Primosicz und Max Wiblishauser setzten sich als „Sekretärinnen“ hinter alte Schreibmaschinen und rissen mit Leroy Anderson’s „Type-writer“ das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Solche hatte sich auch Lena Praßler verdient. Die Violinschülerin machte nicht Musik, sondern führte gekonnt und fröhlich durch das Programm. Zwischen den einzelnen Stücken und passend dazu tischte sie Silvester- und Neujahrsbräuche auf. (löbh)

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