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Ausflugsverkehr: Zusperren ist keine Lösung

Kommentar Von Gerald Modlinger
01.10.2020

Plus LT-Redakteur Gerald Modlinger plädiert für einen fairen Umgang mit den Erholungssuchenden am Ammersee.

Der Ausflugsverkehr war auch in Eching in dieser Sommersaison ein besonders heißes Eisen und das dürfte auch in den nächsten Jahren so bleiben. Selbst wenn Corona einmal kein Thema mehr sein sollte, wird die Zahl der Besucher des Freizeitgeländes allein schon wegen des Bevölkerungswachstums im Raum München und Augsburg weiter ansteigen.

Über zwei Dinge wird dann schnell diskutiert: Das eine ist die Verkehrssicherheit auf überfüllten Straßen und Wegen und das andere ist, dass sich Anwohner gestört fühlen. Auch deswegen wird dann der Ruf nach Sperrungen laut. Solche zeitweiligen Unannehmlichkeiten sind aber nun einmal in einer privilegierten Wohnlage wie an den oberbayerischen Seen eine nicht ganz vermeidbare Begleiterscheinung. Wo die einen das ganze Jahr leben, wollen andere zumindest mal am Wochenende ein paar Stunden sein.

Ab- und Zusperren sollte deshalb keine Lösung sein, zumal ja auch die Landbewohner gerne die Straßen, die in die Städte und oft auch zu ihren Arbeitsplätzen führen, in Anspruch nehmen.

Es braucht also – auch unter Mitwirkung des Landkreises als Betreiber des Freizeitgeländes – einen fairen Ausgleich in Eching. Das bedeutet mindestens eine bessere Lenkung des Ausflugsverkehrs zu den vorhandenen Parkplätzen und vielleicht auch zusätzliche Kapazitäten. Denn speziell Eching ist von weiter her mangels Bahn- und Schiffsverbindung halt nur mit dem Auto erreichbar.

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Doch keine Schranke und keine Wachleute vor dem Erholungsgelände in Eching

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