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Ausstellung
08.05.2021

Spielerisches in der Zedergalerie

Silvia Großkopf, die Vorsitzende des Galerievereins, hat die Ausstellung zum Werk des Berliner Malers Wolfgang Rohloff mit Bert Praxenthaler kuratiert. Das Foto zeigt sie vor der Arbeit „Costa“, Materialmontage, Acryl, 1973, 110 x 160 cm.
Foto: Ruile

Der Berliner Maler Wolfgang Rohloff präsentiert Werke aus über vier Jahrzehnten in Landsberg

Der Hinweis einer Besucherin brachte den Kontakt zum Protagonisten der ersten Einzelausstellung überhaupt seit Eröffnung der Zedergalerie. Diese widmet der Galerieverein Landsberg nun dem Werk des Berliner Malers Wolfgang Rohloff und gibt unter dem Titel „Abheben“ einen Überblick über vier Jahrzehnte im Schaffen des vielseitigen Künstlers.

Den Schwerpunkt legt die Schau jedoch auf aktuelle Arbeiten, die zum einen die konsequente Fortführung der künstlerischen Entwicklung des auch mit über 80 Jahren hochproduktiven Malers bedeuten. Zum anderen schließt sich mit ihnen ein Kreis und nimmt der Meisterschüler des Informel-Künstlers Fred Thieler in rein abstrakter Bildgestaltung Bezug auf dessen Kunstauffassung mit weitgehendem Verzicht auf implantierte Inhalte zugunsten einer Konzentration auf die künstlerischen Mittel. Ans Gängelband programmatischer Festlegungen legt Rohloff deshalb aber weder sich noch seine Betrachter. Im Gegenteil.

Er versteht seine Bilder als „inszeniertes Gesprächsangebot für die Sinne“ und setzt die Diskussion mit so suggestiven Titeln wie „Waldlauf“, „Blütenfeld“ oder „Rote Flieger“ auch gleich selbst in Gang – überantwortet allen weiteren Austausch dann aber dem Werk und seinem Gegenüber. Dies gelingt bei Wolfgang Rohloffs vielschichtiger Malweise mit meisterhaft in der Balance gehaltenen, immer neu zu entdeckenden Linien-, Flächen- und Farbdetails eigentlich nur in der Betrachtung vis-à-vis, die ein aktives Herangehen und Abstandnehmen erlaubt und in der Änderung der Perspektive Ordnungen neu entstehen beziehungsweise diese sich auflösen lässt. Das gibt der Begegnung mit den Werken des Künstlers etwas Spielerisches und setzt zugleich überraschende schöpferische Impulse: Je nachdem, worauf der Betrachter den Fokus legt, treten ihm einzelne Aspekte entgegen oder rücken in den Hintergrund, bilden sich Themenschwerpunkte und scheint sich das Bild neu zu organisieren. Besucher, die sich diese Erfahrung nicht entgehen lassen wollen, lädt der Galerieverein deshalb ausdrücklich dazu ein, einen Termin zur Betrachtung der Arbeiten – nicht nur durch die Fenster hindurch – zu vereinbaren.

Stellvertretend für die große Werkgruppe der überwiegend in den 1960er- und 70er-Jahren entstandenen Materialcollagen zeigt Wolfgang Rohloff in der Zederpassage seine fast wandfüllende Arbeit „Costa“, in der er die unerfüllten Sehnsüchte und gewandelten Wertvorstellungen der vom Wirtschaftswunder berauschten Gesellschaft hüben und drüben der Mauer auf ironisch-witzige Art kommentiert. Gerne hätte man hier auch seinen nur mehr treu-doof dreinblickenden „Schäferhund“ gesehen. Einst die deutsche Drohgebärde, bleibt von dem gefürchteten Wach- und Suchhund in Rohloffs Darstellung nicht mehr als ein harmloses Pin-up-Hündchen im Reptilienlook.

Weitere Werkgruppen dokumentiert ein aufwendig gestalteter Katalog, den der Kunstverein KunstHaus Potsdam im Jahr 2014 anlässlich einer großen Retrospektive herausgab und der nun in der Zedergalerie ausliegt und käuflich zu erwerben ist. (ink)

„Abheben“, eine Einzelausstellung zum Werk des Berliner Malers Wolfgang Rohloff, ist zu sehen in der Galerie in der Zederpassage in Landsberg bis Samstag, 3. Juli, täglich außer Sonntag bis 21 Uhr. Vereinbarung eines Termins zur Besichtigung der Exponate in den Ausstellungsräumen unter Telefon 08191/9897987 oder unter info@galerieverein.de

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