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Basketball in Landsberg: Noch ist nichts verloren

Basketball in Landsberg: Noch ist nichts verloren
Kommentar Von Margit Messelhäuser
23.01.2020

Bei den Landsberger Basketballern stehen Neuwahlen an, doch es gibt noch keine Kandidaten für die Posten. LT-Redakteurin Margit Messelhäuser beurteilt die Situation bei der DJK Landsberg.

Wenn man so will, befinden sich die Landsberger Basketballer in „guter Gesellschaft“ – auch wenn es sehr ironisch ist. Hatten doch zuletzt auch der VfL Kaufering oder der SV Hurlach händeringend nach einem neuen Vorstand gesucht. Bei beiden Vereinen geht es weiter – das ist auch bei der DJK Landsberg zu vermuten. Und es ist ihr zu wünschen. Erst vier Jahre ist es her, da feierte der Verein sein 60-jähriges Bestehen. Es wäre schade, könnte man nicht auch das 65. Jubiläum feiern.

Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren abgezeichnet, dass auf die DJKler schwere Zeiten zukommen werden. Die Fans erinnern sich immer noch an die grandiosen Zeiten, als die Landsberger in der RegionalligaI vor rund 1000 Zuschauern ein wahres Basketball-Feuerwerk in der Sporthalle abbrannten. Spieler aus Übersee begeisterten mit ihren Trickwürfen, während auch Landsberger Spieler – wie beispielsweise Xaver Egger mit seinen grandiosen Dreierwürfen – für den nötigen Lokalkolorit sorgten.

Die Zuschauerzahl hat enorm abgenommen

Davon ist man inzwischen meilenweit entfernt. Nach der freiwilligen Rückkehr in die RegionalligaII im Jahr 2010 ging es beständig bergab: Die Zuschauerzahl ließ nach und die Sponsorensuche wurde immer schwieriger. Das eigentlich lobenswerte Konzept „Landsberger für Landsberg“, das auch aus der finanziellen Not heraus geboren wurde, greift nicht wirklich. Denn aus dem eigenen Nachwuchs kann man doch nicht so viele Spieler rekrutieren wie nötig.

Damit steht dem neuen Vorstand eine Menge Arbeit bevor. Jemanden zu finden, wird also nicht leicht sein. Auf der anderen Seite hat die Vergangenheit gezeigt, was in Sachen Basketball in Landsberg möglich wäre. Es wäre dem Verein zu wünschen, dass man ein engagiertes Team findet, das sich zur Aufgabe macht, an diese früheren Zeiten anzuknüpfen.

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