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Bauen am Wiesengrund: Endlich Nägel mit Köpfen machen

Kommentar Von Thomas Wunder
20.07.2020

Noch immer stehen keine Gebäude am Wiesengrund in Landsberg. Der Stadtrat muss sich jetzt einig werden, sagt LT-Redakteur Thomas Wunder.

Es ist schon eigenartig. Da wird in Landsberg immer wieder darüber geklagt, dass günstige Wohnungen fehlen, und dann geht auf einer Fläche, die der Stadt gehört, nichts voran. Das ist die Situation am Wiesengrund im Südwesten der Stadt. Seit Herbst 2015 gibt es für das Gebiet einen rechtskräftigen Bebauungsplan. Doch nur im nördlichen Teil des Gebiets hat das Ulrichswerk der Diözese gebaut. Auf dem städtischen Abschnitt sind Wiese und Maulwurfshügel.

Wer soll bauen?

Ein Verkauf an Investoren kam nicht zustande, und seither wird im Stadtrat immer wieder diskutiert, ob die Stadt selbst sozial geförderte Wohnungen errichten soll, oder ob das lieber Investoren oder der neuen staatlichen Wohnungsbaugesellschaft „Bayernheim“ überlassen werden soll. Richtig einig ist man sich wohl immer noch nicht, auch nicht nach einem Workshop, der allerdings in erster Linie der Information dienen sollte.

Nach der Sommerpause muss der Stadtrat endlich Nägel mit Köpfen machen. Es wird wohl auf einen Mix hinauslaufen. Einen Teil wird die Stadt bauen, einen Teil private Bauträger. Wichtig ist nur, dass gebaut wird. Denn bei einer Sache sind sich alle einig: In Landsberg fehlen preisgünstige Mietwohnungen.

Mehr zum Thema Wiesengrund: Wie am Wiesengrund in Landsberg gebaut werden darf

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