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Blaualgen: Eine wenig bekannte Gefahr

Blaualgen: Eine wenig bekannte Gefahr
Kommentar Von Gerald Modlinger
13.09.2019

Die Badesaison zumindest am Lech zwischen Kaufering und Prittriching ist heuer schneller zu Ende als es das für das Wochenende spätsommerliche Wetter erwarten ließ. Wie am Mandichosee einige Kilometer flussabwärts bei Merching wurden jetzt auch im Landkreis Landsberg giftige Cyanobakterien (im Volksmund Blaualgen genannt) festgestellt: eine Gesundheitsgefahr für Menschen, aber vor allem eine Lebensgefahr für Hunde, wie sich am Mandichosee im August gezeigt hatte, als drei Tiere an dem Bakteriengift verendeten.

Sind auch andere Gewässer betroffen?

Die neuen Befunde aus den Stauseen lassen vermuten, dass auch an anderen Gewässern mit der Existenz dieser Bakterien zu rechnen ist. Bislang haben die Wissenschaftler offenbar noch keine sehr konkreten Kenntnisse über das Tychonema-Bakterium in unseren Gefilden. Es soll hier keine Panik geschürt werden: Aber es kann damit gerechnet werden, dass man es auch an weiteren Orten findet, wenn man danach sucht. In jedem Fall sind insbesondere Hundebesitzer gut beraten, auf ihre vierbeinigen Hausgenossen entlang von Gewässern besonders aufzupassen.

Lesen Sie den Artikel zum Thema:Giftige Blaualgen tauchen jetzt auch im Landkreis Landsberg auf

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