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Blühendes Landsberg: Es braucht mehr Wildnis

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Kommentar Von Gerald Modlinger
10.05.2019

Wenn der Mähroboter neben der Steinwüste fährt: Das Thema Mähen steht in Landsberg ganz weit vorne. LT-Redakteur Gerald Mödlinger blickt auf blühende Wiesen.

Womöglich gehört „Grünfläche“ bald zu den aussterbenden Wörtern. Denn – das ist inzwischen politischer Konsens – aus Grünflächen sollen Blühflächen werden. Und so blieb auch in diesem Frühjahr in Landsberg die Debatte ums Mähen und Pflegen der städtischen Freiflächen nicht aus. Wie im Landtag ist man sich auch in Landsberg dabei weitgehend einig. Und wer mit offenen Augen durch Stadt und Land geht, sieht auch, dass viele dieser Flächen heute bunter und etwas wilder aussehen als vor ein paar Jahren.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar: Wie Landsberg am besten aufblühen kann

Aber es gibt auch gegenläufige Tendenzen. Wo sich früher in Baulücken oder auf großen Grundstücken Wildnis ausbreitete, wird heute nachverdichtet. Wer sich seinen Traum vom kleinen Garten verwirklicht, mag es pflegeleicht mit Terrasse, Steinen, mährobotergepflegtem Rasen und Buchs. Das insektenfreundliche Bauerngartenidyll mit Blumen, Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüse findet sich in Neubaugebieten kaum noch. Doch leider lässt sich Artenvielfalt im Garten schlecht mit Vorschriften erzwingen, sondern nur mit Wissen um und Freude an der Natur erreichen.

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