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Corona im Landkreis Landsberg - wie ein Schwelbrand

Kommentar Von Dominic Wimmer
18.02.2021

Plus Zuletzt sinkende Corona-Inzidenzwerte und jetzt ein Ausbruch im Klinikum Landsberg - die Lage ist nach wie vor kritisch. Das meint LT-Redakteur Dominic Wimmer.

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich das Coronavirus auch im Klinikum Landsberg unter Patienten und Mitarbeitern ausbreitet – leider.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen (regelmäßige Tests, Schutzkleidung, eingeschränkte Besuche und vieles mehr) lässt sich so etwas wohl kaum verhindern. Das hat auch schon der Blick in die Region gezeigt: Die Kliniken in Schongau, Herrsching oder auch Friedberg waren massiv betroffen und zum Teil starben auch Patienten, die sich während des Krankenhausaufenthalts infiziert hatten.

Die Virus-Mutationen sind auch im Landkreis Landsberg auf dem Vormarsch

Die Verbreitung der hoch ansteckenden Virus-Mutationen tut ihr Übriges dazu, dass keine Entwarnung gegeben werden kann. Auch wenn die Inzidenz-Werte nach harten Wochen des Lockdowns langsam zurückgegangen sind, ist das Infektionsgeschehen wie ein Schwelbrand. So lange einzelne Infektionsherde unbemerkt schwelen und keine flächendeckenden Impfungen gewährleistet werden können, kann es regional immer wieder zu Ausbrüchen kommen.

Man kann den betroffenen Mitarbeitern und Patienten nur wünschen, dass sie sich – im Falle von Erkrankungen – schnell erholen. Der Landkreis Landsberg und die Region sind stark auf ein voll einsatzfähiges Klinikum angewiesen – nicht nur wegen Corona.

Lesen Sie dazu auch: Wie schlimm ist der Corona-Ausbruch im Klinikum Landsberg?

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