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20.07.2010

Das Kinderturnen ist groß geworden

So viele schöne Preise - da quälte manchen die Wahl.
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So viele schöne Preise - da quälte manchen die Wahl.

Thaining Fast alle Teilnehmer des Kinderturnens - seien es aktive Turner oder ehemalige, längst den Kinderturnschuhen entwachsene - haben jetzt das 25-jährige Bestehen der Abteilung Kinderturnen im FC Thaining gefeiert.

Mit bunten T-Shirts in fröhlichen, hellen Farben verkündeten sie "Ich war dabei ..." Das Logo auf den Shirts hatte Christine Ritter entworfen. Ihre Mutter Elisabeth Ritter hat vor einem Vierteljahrhundert das Kinderturnen aus der Taufe gehoben und leitet bis heute - gemeinsam mit Manuela Magoc - die wöchentlichen Trainingsstunden. Ausnahme ist der Zeitraum zwischen Pfingsten und Sommerferien. "Wir haben hier das Warmbad, und da sollen unsere Kinder zum Schwimmen gehen", findet Elisabeth Ritter.

Mit einem Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Schuster, begann der Jubiläumstag. Anschließend wurde beim Sportheim mit Weißwurstessen, Sport-Quiz und Spielen wie Dosenwerfen und Kegelfußball gemeinsam gefeiert. Beim Quiz, in dem es um sportliches Wissen und Schnelligkeit ging, mussten die in zwei Gruppen aufgeteilten Kinder und Eltern Fragen beantworten. Als Preise durften erst die Sieger, dann die Verlierer aus zahlreichen von der Raiffeisenbank Thaining und Landsberg sowie Erika Kögl (Edeka Thaining) gespendeten Sachpreisen wählen. Höhepunkte waren die Verleihung des Turnpapperls (Bayerischer Turnerverband) an 16 aktive Turnkinder sowie das Luftballon-Fliegen. Ihre "Wünsche für die Kinder der Welt" sendeten Kinder und Erwachsene an bunten, mit Gas gefüllten Luftballons in den Himmel. Auch hier gibt es wieder Preise zu gewinnen: Für die Absender der ersten drei Karten, deren Fund per E-Mail gemeldet wird. 50 Karten zum Preis von einem Euro waren abgegeben worden. "Davon schaffen wir neue Kleingeräte oder Bälle für die Kinderturngruppe an", sagte Elisabeth Ritter.

"In all den Jahren haben über 300 Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, also circa ein Drittel unserer Thaininger Einwohner, die ersten Versuche an den Ringen, am Barren, am Reck und am Boden gemacht", erinnerte Elisabeth Ritter in ihrer Rede bei dem mit viel Kreativität organisierten und dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer gelungenen Fest. Mit verschiedenen Co-Trainerinnen gestaltete sie die Gruppenstunden: Gerlinde Bernstein, Finni Stork, Christine Ritter, Irmgard Sepp, Monika Ströbele und Manuela Magoc. Im Spitzenjahr 2007 halfen zusätzlich die inzwischen zu groß gewordenen Turnkinder Marina Magoc und Bianca Seefelder mit. Neben der praktischen Arbeit leisteten alle Frauen zusammen einen großen organisatorischen Beitrag, der von der Vorbereitung über die Organisation von Weihnachts- und anderen Feiern sowie Ausflügen bis zu Telefon- und Fahrdiensten reichte. (res)

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