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Luftgewehr Bayernliga

25.10.2017

Der Aufsteiger bremst Dießen aus

Im ersten Wettkampf gegen Aufsteiger Maria Steinbach mussten sich die Dießern Bayernliga-Schützen (vorne Stefan Sanktjohanser) knapp geschlagen geben. Im zweiten setzten sie sich dann gegen Staudheim deutlich durch.
Bild: Margit Messelhäuser

Die Luftgewehrschützen der FSG ziehen nach einem richtigen Krimi ganz knapp den Kürzeren. Ein junges Pärchen liefert sich einen harten Kampf.

Auch der FSG Dießen ist es nicht gelungen, den Senkrechtstarter Maria Steinbach in der Luftgewehr-Bayernliga Südwest zu stoppen. Nach einem regelrechten Krimi musste das Ammersee-Quintett an den eigenen Ständen dem Aufsteiger aus dem Raum Memmingen hauchdünn mit 2:3 die Punkte und die Alleinführung in der Tabelle überlassen. Aber die FSG bleibt dank eines anschließenden 4:1-Erfolgs über Bundesligaabsteiger Staudheim als Rangzweiter ebenfalls sehr aussichtsreich im Rennen.

Der vorletzte Schuss entscheidet die Partie

Der Auftaktschlager des Führungsduos war wie erwartet eine enge Sache und wurde erst mit dem vorletzten Schuss der gesamten Begegnung entschieden. Die Gastgeber punkteten auf den vorderen Positionen: Stephan Sanktjohanser verschaffte sich gleich mit der optimalen Startserie von 100 Ringen Respekt und brachte seinen Vorsprung sicher mit 394:390 ins Ziel. Auch Youngster Maximilian Ulbrich zeigte sich im pikanten Duell gegen seine Freundin Alisa Zirfaß mit seinem 394:389-Sieg am Schießstand nicht als Gentleman.

Damit fehlte für die FSG nur noch ein Einzelpunkt zum Sieg über die Mädchentruppe des Neulings. Alexander Reiner konnte dazu keinen Beitrag leisten, da er bei seinem Saisondebüt nie den gewohnten Rhythmus fand.

Dafür waren Eva-Maria Stainer und Johannes Ulbrich ganz nah dran am Mannschaftserfolg. Carmen Faller hatte mit „Schnellfeuer“ Eva Maria Stainer auf Position fünf 387 Ringe vorgelegt. Die Dießenerin kämpfte sich in der letzten Serie entschieden heran, doch eine 9 beim vorletzten Versuch kostete ihr Gleichstand und ein zusätzliches Stechen.

Großer Druck lastet auf Ulbrich

Jetzt geriet Johannes Ulbrich mächtig unter Druck. Als letzter Akteur ganz allein am Stand blieben ihm für zwölf Schuss nur noch magere zehn Minuten. Zudem benötigte er zum Gleichstand in der letzten Serie 98 Ringe. Mit sechs Zehnern in Serie schien er dieses Ziel auch zu schaffen. Aber dann folgte vier Mal nur eine 9.

Unerwartet klar mit 4:1 löste der Ammerseevertreter die zweite Aufgabe gegen Staudheim. Der Absteiger aus der 2. Bundesliga hatte zuvor immerhin dem Mitfavoriten Mertingen die erste Saisonniederlage beigebracht.

Stephan Sanktjohanser und Maximilian Ulbrich zeigten sich erneut von ihrer stärksten Seite, Eva-Maria Stainer hatte ihren Gegner sicher im Griff und auch Alexander Reiner fand nun zu seiner gewohnten Form zurück. Johannes Ulbrich blieb das Pech an diesem Tag treu. Er kam erneut um zwei Ringe zu kurz.

Beim dritten Wettkampftag am 5. November in Mertingen muss Dießen gegen Prittlbach II und Großaitingen II erneut mit heftigem Widerstand rechnen.

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