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Landsberg

31.05.2019

Der Hubert-von-Herkomer-Preis geht an...

Künstler Egon Stöckle bekommt den Hubert-von-Herkomer-Preis 2019.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Seine Skulpturen und Werke sind im Rathaus, in der Heilig-Engel-Kirche und an vielen anderen Orten in Landsberg zu sehen. Jetzt bekommt er den wichtigsten kulturellen Preis der Stadt.

Der Herkomerpreis 2019 geht an den Künstler Egon Stöckle. Das hat der Landsberger Stadtrat am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Stöckle ist Dauergast in Landsberg: Er gestaltete bereits viele Ausstellungen, darunter im Neuen Stadtmuseum oder im Foyer des Historischen Rathauses und ist Mitglied beim Regionalverband Bildender Künstler (RBK) Landsberg.

Egon Stöckle, Jahrgang 1936, lebt in Hohenfurch im Landkreis Weilheim-Schongau. Er studierte Philosophie und Theologie und war Meisterschüler von Prof. Heinrich Kirchner an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1964 arbeitet er als freischaffender Bildhauer. „Durch eine Vielzahl seiner Kunstwerke im öffentlichen Raum – unter anderem in München, Augsburg, Kaufering, Kaufbeuren, Memmingen, Roggenburg, Höfgen bei Grimma in Sachsen und Reutte in Tirol – genießt er einen hohen Bekanntheitsgrad“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Landsberg, wo sich zahlreiche Werke von ihm befinden.

Die Liste seiner Werke in Landsberg ist lang

Das Kreuz im Sitzungssaal des Landsberger Rathauses, die Fritz-Beck-Büste in der Volkshochschule, die Schattentiere im Schulhof der Platanenschule, die Doppelbüste Herkomers im Herkomerpark, die Büsten von Alois und Maria Elsner und von Pater-Ruper-Mayer, das Relief des Heiligen Martin in der Ludwigstraße, die Skulptur des Guten Hirten im Pfarrzentrum Mariä Himmelfahrt sowie die Gedenktafel und der Tabernakel in der Heilig-Engel-Kirche wurde von ihm gefertigt.

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Egon Stöckle erhielt unter anderem den Kunstpreis der Diözese Augsburg, 2015 gewann er den Wettbewerb für eine Brunnenskulptur bei der Wieskirche. Er ist Mitglied im BBK Augsburg, im Kunstforum Weilheim und im RBK Landsberg. „Neben seinem Bekanntheitsgrad und der Sichtbarkeit seiner Kunst im öffentlichen Raum sind seine Kreativität und Formensprache, die Vielfalt und die beständige Qualität seiner Arbeiten auch in inhaltlicher Kompetenz sehr überzeugend“, heißt es in der Laudatio. Bei den über viele Jahrzehnte jährlich wiederkehrenden Kunstwerktagen „Bronzeguss“ in Hohenfurch gibt er sein Wissen an Künstlerkollegen und Laien weiter. Auch diese Zugänglichkeit zu seinem eigenen Schaffen zeichne Stöckle besonders aus. Deshalb erhält er den Hubert-von-Herkomerpreis der Stadt Landsberg – die höchste Auszeichnung für kulturelles Schaffen, die sie vergibt.

Das sind die bisherigen Preisträger

Der Preis wird Künstlern überreicht, die sich durch besondere Leistungen auf dem Gebiet der Bildenden Kunst, der Literatur, der Musik, der Fotografie oder des Films ausgezeichnet haben. Er ist mit 7000 Euro dotiert und wird im Abstand von mindestens fünf Jahren an Künstler aus der Region vergeben. Der Hubert-von-Herkomer-Peris wurde bisher verliehen an: Luise Rinser (1991), Viktor E. Frankl (1994), Prof. Klaus Schröter (1997), Albert Ostermaier (1998), Samuel Bak (2002), Eckard Lüps (2006), Josef Lang (2009) und Johannes Skudlik (2014).

Die Verleihung des Hubert-von-Herkomer-Preises an Egon Stöckle findet am 22. November im Festsaal der Historischen Rathauses statt. (lt)

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