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Landsberg

31.01.2019

Der Lechsteg soll dem Inselbad nicht schaden

Das Landsberger Inselbad. Der Bereich im Umfeld soll umgestaltet werden. Denn im nördlichen Bereich wird einmal der Lechsteg anlanden.
Bild: Thorsten Jordan

Wie soll der Bereich rund um den neuen Lechsteg aussehen? Die Landsberger Stadträte diskutieren ziemlich emotionsgeladen. Denn einige fürchten negative Folgen fürs Inselbad.

Die erste Sitzung des Landsberger Stadtrats im neuen Jahr war zum Teil recht von Emotionen geprägt. Denn vor allem die Mitglieder der UBV sehen negative Folgen für eine der Landsberger Attraktionen - das Inselbad. Schuld daran könnte der geplante Lechsteg sein beziehungsweise die Planungen rund um den östlichen Brückenkopf. Denn der geplante Steg soll unweit des Inselbads anlanden. Da dort bislang lediglich ein schmaler Kiesweg vorhanden ist, soll das Gebiet umfassend überplant werden.

Wird die Liegewiese des Inselbads beschnitten?

Umschrieben war der Tagesordnungspunkt mit " Grundsatzbeschluss zur Auslobung eines städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerbs 'Neuer Altstadtzugang Inselbad'". Denn: Wenn der neue Lechsteg, der das neue Viertel "Urbanes Leben am Papierpach" auf dem Gelände der ehemaligen Pflugfabrik westlich des Lechs mit der Altstadt verbinden soll, einmal fertig sein soll, werden laut Berechnungen dort rund 5000 Fußgänger und Radfahrer - pro Tag. Entsprechend attraktiv soll der Bereich auf der Ostseite, wo der Steg anlandet, gestaltet werden. Hierzu soll eben ein Ideen- und Realisierungswettbewerb stattfinden.

Mehr zum Lechsteg erfahren Sie in diesem Artikel: Keine Firma gefunden: Neue Lechbrücke verzögert sich

Dass Planer Mathias Rothdach den nördlichen Bereich der Liegewiese des Inselbads mit in den Planungsbereich genommen hatte, missfiel vor allem Wolfgang Neumeier (UBV) kritisierte dies. Zum einen, weil die Liegefläche des Inselbads reduziert werden könnte, zum anderen, weil unter anderem die Stadtwerke diesen Bereich für diverse Arbeiten anfahren müssten.

Der rot umrandete Bereich soll überplant werden. Denn links ist der geplante Lechsteg bereits eingezeichnet. Er soll nördlich des Landsberger Inselbads anlanden.
Bild: Stadt Landsberg


Zweite Bürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) sprach sich vehement gegen den von der Verwaltung vorgeschlagenen Realisierungswettbewerb aus. Denn nach den vorgegebenen Richtlinien müsse die Stadt mit der Entscheidung des Preisgerichts leben und sei daran gebunden, entsprechende Maßnahmen zu realisieren. Eine weitere Bitte äußerte Moritz Hartmann (Grüne). Er bat darum, dass der Fußball- und der Hartplatz sowie die Skaterbahn nicht verändert werden.

Was der Stadtrat am Ende beschlossen hat, lesen Sie im weiteren Tagesverlauf in einem ausführlichen Bericht.

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