Newsticker
RKI meldet 16.417 Neuinfektionen und 879 Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Der neue Lechsteg in Landsberg wird deutlich teurer

Landsberg

09.12.2020

Der neue Lechsteg in Landsberg wird deutlich teurer

Derzeit sind die Mitarbeiter der Baufirma aus Oberösterreich am neuen Lechsteg mit Schweiß- und Betonierarbeiten beschäftigt.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Seit Kurzem sind alle Teile der neuen Brücke in Landsberg verbunden. Jetzt wird bekannt, dass der umstrittene Lechsteg mehr kosten wird.

Der neue Lechsteg in Landsberg wird deutlich teurer als erwartet. Nach Informationen unserer Zeitung soll das umstrittene Bauwerk an die 9,5 Millionen Euro kosten. Bislang war von Kosten in Höhe von 8,6 Millionen Euro die Rede gewesen. Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt die Stadtverwaltung zwar, dass es Mehrkosten gibt, eine genaue Summe wird allerdings nicht genannt.

Wie die Pressestelle der Stadt mitteilt, kommt es zu einer Kostenmehrung beim Bau des Lady-Herkomer-Stegs. Die Kostenmehrung bestehe aus mehreren Einzelpositionen. Der größte Posten sei dabei der an der Insel im Lech entstandene Schaden in Höhe von etwa 200.000 Euro. Wie berichtet, hatte ein Hochwasser Anfang August die Arbeitsplattform weggespült und einen Stützpfeiler verschoben. Je nach Baufortschritt würden die Kosten für den Lechsteg sowohl 2020 als auch 2021 fällig.

Derzeit wird in Landsberg geschweißt und betoniert

Derzeit sind die Mitarbeiter der Firma GLS Bau und Montage aus Perg bei Linz in Oberösterreich mit Schweiß- und Betonierarbeiten beschäftigt, damit das Brückenbauwerk zur Abnahme fertig wird. Der Zeitplan sieht vor, dass Geländer, Beleuchtung und Oberflächenbelag bis zum Frühjahr fertiggestellt werden. Erst dann könne die Brücke auch von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden.

Das letzte Brückenteil des Lady-Herkomer-Stegs in Landsberg wurde mit einem Kran eingehoben und wird eingepasst. Benutzt werden kann der neue Lechsteg aber erst im nächsten Jahr.
70 Bilder
Lechsteg: Die Konstruktion des Lady-Herkomer-Stegs ist fertigestellt
Bild: Thorsten Jordan/Julian Leitenstorfer

Der Bau des 128 Meter langen Stegs über den Lech war durchaus umstritten. Vor allem die bislang veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 8,6 Millionen sorgten für Kritik. Die Stadt trägt die Kosten aber nicht alleine. Bislang hat die Regierung einen Zuschuss von knapp 2,9 Millionen Euro zugesagt. Weitere 1,3 Millionen Euro steuert gemäß dem städtebaulichen Vertrag der Papierbach-Investor bei.

Der Lady-Herkomer-Steg soll das neue Stadtviertel „Urbanes Leben am Papierbach“, wo ab dem Jahr 2025 rund 1500 Menschen wohnen sollen, mit der Landsberger Altstadt verbinden. Der Steg ist in der Mitte rund 7,5 Meter breit. Dort befindet sich eine Plattform mit Sitzgelegenheiten. An ihrer schmalsten Stelle ist die neue Brücke etwa 5,5 Meter breit.

Lesen Sie dazu auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren