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Kommunalpolitik

19.11.2019

Die Bayernpartei schickt Tobias Linke ins Rennen

Unser Foto zeigt einen Teil der Kreistagskandidaten der Bayernpartei. Vorne von rechts: Generalsekretär Hubert Dorn, Landratskandidat Tobias Linke und die beiden Kreisräte Hermann Dempfle und Georg Wegele.
Foto: Dieter Steininger

Die Partei hat einen Landratskandidaten und benennt ihre Kandidatenliste für den Kreistag

Die Bayernpartei im Landkreis Landsberg knüpft an ihre Tradition an und schickt bei den Kommunalwahlen 2020 wieder einen Landratskandidaten ins Rennen. Bei der Aufstellungsversammlung beim Dorfwirt in Schwifting wurde Tobias Linke aus Hofstetten einstimmig als Landratskandidat nominiert. Linke ist 25 Jahre alt und arbeitet als selbstständiger Elektromeister. In seiner Freizeit engagiert er sich bei der Feuerwehr und der Trachtenjugend.

Als wichtigsten Beweggrund für seine Kandidatur führt Linke laut Pressemitteilung der Bayernpartei an: „Wenn man als junger Mensch die Gelegenheit bekommt, irgendetwas zu bewegen, dann muss man die Gelegenheit beim Schopf packen. Trotz aller Politikverdrossenheit dürfen sich die jungen Menschen nicht tatenlos zu Hause verschanzen und auf alles schimpfen.“ Er will die Gelegenheit beim Schopf packen und in der kommenden Amtsperdiode die Zukunft des Landkreises Landsberg mitgestalten.

Bayernpartei-Generalsekretär und Bezirksrat Hubert Dorn leitete die Aufstellungsversammlung, bei der auch einstimmig eine Liste mit 60 Kandidaten und einem Ersatzkandidaten zur Kreistagswahl nominiert wurde. Die Bayernpartei ist bisher mit vier Kreisräten im Kreistag vertreten und durchaus zuversichtlich, dass sie ihr Ergebnis gegenüber der Kommunalwahl 2014 noch verbessern kann.

Dorn ging in seiner Rede auf „das lebens- und liebenswerte Bayern“ ein. So dürfe die weitere Entwicklung des Landes nur sehr sensibel erfolgen. Es sollen alte Substanzen und gewachsene Strukturen erhalten werden, das Ehrenamt und das Vereinsleben müsse besonders geschützt werden. An der bayerischen Landespolitik kritisierte Dorn, dass sich die Landesregierung immer mehr den Zielen der Grünen annähere. Dorn wörtlich: „Das Kabinett Söder ist grüner, als die Grünen in der Regierung je hätten sein können.“ Kreisrat Pius Abenthum betonte, dass sich die Bayernpartei besonders für den Mittelstand einsetze, zu dem auch die bäuerlichen Familienbetriebe gehören. Diese mittleren Betriebe müssten stärker gefördert werden, dafür könnte man die Förderung bei den großen Agrarfabriken mit über 200 Milchkühen einsparen.

Bislang offiziell nominiert sind für den Landratsposten im Landkreis Amtsinhaber Thomas Eichinger (CSU), Peter Friedl (Grüne) und eben Tobias Linke. (lt)

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