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Die Busfahrer sind in der Zwickmühle

Die Busfahrer sind in der Zwickmühle
Kommentar Von Christian Mühlhause
16.09.2020

Plus Das Thema Schülerbeförderung mit all seinen Herausforderungen ist ein Dauerbrenner. Das wird wohl auch so bleiben, fürchtet LT-Redakteur Christian Mühlhause.

Manche Dinge ändern sich wohl nie. Busse voll besetzt beziehungsweise übervoll mit Schülern kennt wohl fast jeder von uns noch aus seiner eigenen Schulzeit. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Abstandsregeln verschärfen das Problem noch einmal deutlich, weil weniger Fahrgäste in den Bus dürfen.

Doch weil es an verfügbaren Bussen und Fahrern mangelt und es ein überregional bestehendes Problem ist, ist keine Besserung in Sicht, sollte die Staatsregierung in München sich nicht dazu entscheiden, die Klassenstufen versetzt mit dem Unterricht beginnen zu lassen.

Der nächste Bus kommt irgendwann

Die Busfahrer haben eigentlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera derzeit. Sie verstoßen gegen die in Bayern geltende Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Bußgelder könnten fällig werden. Die andere Option – die eigentlich keine ist – ist, wartende Schulkinder einfach nicht mitzunehmen, dafür aber alle Regeln einzuhalten. Der nächste Bus kommt schon irgendwann. Die verständlicherweise wütenden Eltern stünden sicher schnell beim Busunternehmen beziehungsweise der Schule oder den Verwaltungen auf der Matte.

Die Busfahrer sind in der Zwickmühle

Es wäre wünschenswert, wenn sich an der jetzigen Situation schnell etwas ändert. Angesichts der Erfahrungen in den vergangenen Jahrzehnten und dem Mangel an Fahrern ist aber sehr fraglich, ob sich wirklich etwas verbessert.


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