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Landkreis Landsberg

11.12.2020

Die Corona-Zahlen steigen weiter: Drohen bald verschärfte Regeln?

Im Landkreis Landsberg steigen die Corona-Infektionszahlen.
Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Die Corona-Infektionszahlen steigen auch im Landkreis Landsberg rapide. Der Inzidenzwert von 200 rückt näher. Welche verschärften Regeln dann gelten.

Die Zahl der an Corona-Infizierten steigt im Landkreis weiter. Laut Landratsamt waren am Freitagmorgen 300 Personen wegen eines positiven Tests in Quarantäne. Am Donnerstag waren es noch 261 Personen. Das bedeutet, dass es 185,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage gegeben hat. Damit kommt der Landkreis dem Inzidenzwert von 200 sehr nahe, ab dem strengere Regeln gelten. Das LT informiert, was dann gilt.

Wird dieser Grenzwert überschritten, gelten ab dem folgenden Tag von 21 bis 5 Uhr Ausgangssperren. Das bedeutet laut Behördenangaben: Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist dann nur in Ausnahmefällen erlaubt. Dazu zählen unter anderem medizinische Notfälle, die berufliche Tätigkeit, die unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, die Begleitung Sterbender und die Versorgung von Tieren.

Bei einem Wert über 200 gibt es im Landkreis Landsberg Einschnitte an den Schulen

Erlaubt bleibt die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis zum 26. Dezember. An allen Schulen fände ab der Jahrgangsstufe acht mit Ausnahme der jeweils letzten Jahrgangsstufe kein Unterricht in Präsenzform statt. Unterricht an Musikschulen und bei Fahrschulen in Präsenzform wären untersagt.

Dass die Regeln in entsprechenden Landkreisen mit einem Inzidenzwert von über 200 eingehalten werden, ist Aufgabe der Polizei. Laut Karl Höpfl vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt erhalten die Inspektionen in den betroffenen Landkreisen Unterstützung. „Die Polizei verfügt über Einsatzzüge, die flexibel genutzt werden können. Das passiert in Regionen mit einem Wert über 200 bereits. Ab nächster Woche werden zusätzlich Kräfte der Bereitschaftspolizei die Beamten vor Ort bei den Kontrollen unterstützen.“

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