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Dießen
28.08.2020

Wie stark ist der Rattenbefall in Dießen?

In Dießen sind wieder Ratten unterwegs. In den Seeanlagen wurden bereits erste ungiftige Köder ausgelegt.
Foto: Arno Burgi/dpa

Plus An einem der Touristen-Hotspots in Dießen sind Ratten gesehen worden. Wie die Nager dort und an einem anderen Ort jetzt bekämpft werden.

In den Dießener Seeanlagen und an einem anderen Platz in der Marktgemeinde am Ammersee sind Ratten gesehen worden. Gemeinderat Thomas Höring (Freie Wähler) gab das bei der jüngsten Marktgemeinderatssitzung bekannt. Die Gemeindeverwaltung hat schon reagiert und einen Kammerjäger beauftragt.

Der hat im Uferbereich bereits giftfreie Köder ausgelegt, am Untermüllerplatz sollen dieser Tage nach einer Begehung ebenfalls welche platziert werden. Anschließend wird beobachtet, wie stark die Köder nachgefragt werden. Daran könne man das Ausmaß des Befalls erkennen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Firma Insekt Control aus Markt Rettenbach (Landkreis Unterallgäu) in Dießen einen Auftrag bekommt. Schon im vierten Jahr wird die Kommune von der Fachfirma unterstützt. Grund sind die Ratten, die in den Seeanlagen gesehen worden sind, berichtet Manfred Ruile vom örtlichen Bauamt.

Keine Hinweise auf starken Rattenbefall

Wolfgang Weber von der beauftragten Firma erklärt das Vorgehen: Anfangs werden zwei bis drei Boxen mit ungiftigen Ködern aufgestellt, um herauszufinden, wie stark der Befall ist. Ein Vertreter seines Unternehmens sei bereits zur Inspektion vor Ort gewesen, habe in den Büschen jedoch keine Bauten und im Erdboden auch keine Trampelpfade und bierdeckelgroße Erdlöcher gefunden, die auf einen starken Rattenbefall hinweisen würden.

Bei den in Dießen gesichteten Tieren handle es sich um Wanderratten, sagt Weber. Die Allesfresser würden vor Ort genügend Nahrung finden – durch die Entenfütterungen am See, die Kanalisation und die Komposthaufen. Trotzdem schätzt er den Befall in Dießen nach der ersten Erkundung als „normale Geschichte“ ein und nicht als extrem. Seit zwei Jahren fordere der Gesetzgeber eine neue Vorgehensweise bei der Bekämpfung der Ratten.

Rattenbekämpfung dauert in Dießen drei bis fünf Monate

War es bislang möglich, die Tiere mit Ködern in Kanälen zu fangen, sei heute eine unterirdische Maßnahme nicht mehr möglich. Grund dafür seien Studien, die in Fischen kleine Konzentrationen der Blutgerinnungshemmer festgestellt hätten, die sich in den Giftködern befinden. Die Bekämpfungsmaßnahme in Dießen dauert laut Weber drei bis fünf Monate. 14-tägig wird nachgesehen, ob die Ratten die Köder gefressen haben und dann werden entsprechend mehr oder weniger Köder ausgelegt.

„Ratten sind scheu und schlau“, erklärt der Fachmann, der seit 23 Jahren als Schädlingsbekämpfer arbeitet. Umgebungsveränderungen machen ihnen Angst. Damit die Ratten mehrmals in die Boxen gehen, um zu fressen, sei der Blutgerinnungshemmer so dosiert, dass die Tiere das tödliche Gift nicht auf einmal aufnehmen.

Dass andere Tiere, eine Katze oder ein Hund, an die Köder kommen, schließt Wolfgang Weber nahezu aus. Passiere das doch, gebe es ein Gegenmittel.

Der "Ekelfaktor" steht meist im Vordergrund

Zu Schäden durch die Ratten, wie beispielsweise Kabelfraß oder Nester in Polstermöbeln in Gartenhütten, ist es seines Wissens nach in Dießen bislang noch nicht gekommen. Es sei in den meisten Fällen vor allem der „Ekelfaktor“, der Kommunen dazu bewegt, die Ratten zu bekämpfen, sagt Wolfgang Weber.

Lesen Sie dazu auch: Eine Ratte in einem Landsberger Restaurant

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