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Dießener Töpfermarkt: Nicht nur schöne Tassen

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Kommentar Von Dieter Schöndorfer
17.05.2019

Bald ist in Dießen wieder die fünfte Jahreszeit angesagt. Warum der Töpfermarkt weit mehr als eine Töpfermesse ist - ein Kommentar von LT-Redakteur Dieter Schöndorfer.

Dass der Dießener Töpfermarkt eines der absoluten und unverzichtbaren Highlights für die Region ist, mag so mancher zu Recht gerne glauben. Doch selbst wenn dieser Vergleich von einem Tourismus-Profi stammt, trifft er doch den Stellenwert dieser Kunst- und Kunsthandwerkerveranstaltung ziemlich genau. 50.000 bis 60.000 Besucher in vier Tagen sprechen eine deutliche Sprache. Der Dießener Töpfermarkt direkt am See hat sich in den vergangenen knapp zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen Faktor sowohl in der internationalen Fachwelt als auch für die Region entwickelt.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar: Töpfermarkt: Einzug in die gehobene Gastronomie

Tourismus-Profi Christoph Winkelkötter hat vorgerechnet: Im Schnitt lässt jeder Tagesbesucher bis zu 30 Euro auf dem Markt und in der Umgebung. Das sind in vier bis fünf Tagen bis zu zwei Millionen Euro. Ein Wert, von dem Gastronomie, Hotellerie und auch Einzelhandel profitieren. Es sind also nicht nur schöne Tassen und Krüge und ein schöner Markt, sondern auch eine hochinteressante Fachmesse mit einem Mehrwert für die Region, die den Namen Dießen als Kunsthandwerk-Oase längst mehr als nur bekannt gemacht hat.

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