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Landsberg

01.05.2016

Eine Schau für jeden Geschmack

Jede Menge los auf dem Landsberger Autosalon, auch die Motorradfans waren gekommen.
Bild: Thorsten Jordan

Der 17. Landsberger Automobilsalon überzeugte mit einer Vielzahl von Modellen und aktuellen Themen

Mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – „Mehr als nur eine Automesse“ gilt wohl für den 17. Landsberger Autosalon, der am Wochenende die Besucher in Scharen auf die Waitzinger Wiese zog – am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und am 1. Maisonntag, solange die Bewölkung des Himmels „dicht hielt“.

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Ein Salon ist ja eigentlich per Definition ein repräsentatives Empfangszimmer, in dem man sich zu einem bestimmten, meist ästhetischen Anlass trifft. Diesem Anspruch wurde der 17. Autosalon in vielerlei Hinsicht gerecht. Das Erfolgsrezept ist sicher die große Bandbreite an Automodellen, die in diesem Jahr im Überschwang präsentiert schien. Ob Nissan, Mazda, Skoda, Volkswagen, BMW, Audi, Ford, Opel, Peugeot oder Toyota und Citroën, um noch längst nicht alle aufgezählt zu haben, der Besucher bekam jede Menge Informationen mit auf den Weg – und auch optisch einiges geboten. Ein Blick in die überlange Concorde USA F53-Four wurde durchaus erlaubt – nein, nicht das Flugzeug, aber ein Luxus-Wohnmobil, das für 88900 Euro kaum einen Wunsch offen lässt. Nicht umsonst trägt es den Namen „Dream Edition“. Der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Landsberg-Ammersee, Stefan Jörg, genoss sichtlich den Eröffnungsrundgang am Samstag. Ihm hatte es vor allem ein Nissan Roadster in der Farbe „Vibrant Red“, also lebhaftes Rot angetan. Schnell zog es den Banker nach dem offiziellen Teil an den Stand des Autohauses Schaller zurück, auch, um sich den Klang des Sechszylinder-Sportwagens vorführen zu lassen.

So fand eigentlich jeder etwas für seinen Autogeschmack, der sich sicherlich so vielfältig und unterschiedlich gestaltet wie die Modelle selbst. Auch die Elektromobilität wurde wieder berücksichtig, zum ersten Mal übrigens durch das BMW-Haus Reisacher, das den vielbelagerten Elektro-BMW i8 mitgebracht hatte. Wem dann aber 142 220 Euro doch zu viel sind, oder dessen Einstieg vielleicht zu sportlich tief nur knapp über der Straße liegt, der kann ja auf den kleineren Bruder des i8, den i3 ausweichen, der schon für 45930 Euro zu haben ist. Oder man spazierte einfach nur mit der Familie durch die Gassen des Salons und genoss das Wochenende. Im Kinderzelt wurden die Kleinen beschäftigt, fürs leibliche Wohl sorgte die Bäckerei Immel, aber auch im thematischen Zubehörbereich gab es Informationen zur regenerativen Energie (Solar Heisse, Erdgas Schwaben), auch die Mobilität im Baugewerbe und der Landwirtschaft waren wie immer durch den Baumarkt Seiler vertreten.

Eine Schau für jeden Geschmack

Wer aber erst lernen muss, eines der schnittigen Modell zu fahren, der war bei Georg Krackhardt und seiner Fahrschule gut aufgehoben.

Im Laufe der Jahre hat sich „das Baby“ der beiden Väter, Helmut Seibold und Wolfgang Stütz, von den doch düsteren und sehr speziellen Tiefgaragenanfängen hin zu einem elegant-eloquenten Geschehen auf der Waitzinger Wiese weiterentwickelt, das die Automobil-Enthusiaten, und nicht nur die, inzwischen in Scharen anlockt.

Auch wenn Seibold und Stütz, beide mittlerweile geschäftlich mit einem beziehungsweise beiden Beinen im Ruhestand, mit ihrem Organisationsabschied liebäugeln – dieser Landsberger Autosalon ist aus dem Veranstaltungsjahr der Stadt nicht mehr wegzudenken.

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