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Landsberg

23.02.2018

Eishockey: Es gilt das Motto „Jetzt erst recht“

Zu gern würden die Landsberger Riverkings  den Lindau Islanders gleich im ersten Play-off-Spiel zu Hause ein Bein stellen.
Bild: Thorsten Jordan

Vor dem Start in die Play-offs plagen die Landsberger Riverkings große Personalsorgen. Am Freitagabend fällt zu Hause gegen Lindau der Startschuss in die Serie.

Zum vierten Mal stehen die Landsberg Riverkings in den Play-offs – zum ersten Mal aber hat sich der Eishockey-Bayernligist das Heimrecht erkämpft. Das bedeutet, dass es am Freitag mit einem Heimspiel in die Serie gegen Lindau geht. Doch so rechte Freude will bei Trainer Randy Neal vor dem Play-off-Viertelfinale nicht aufkommen – ganz einfach deshalb, weil ihm wichtige Spieler fehlen, wenn heute Abend um 20 Uhr gegen Lindau der Startschuss in die K.-o.-Runde fällt.

„Am Dienstag hatte ich nur drei Stürmer im Training“, sagt Neal: Dennis Sturm, Daniel Menge und Timo Hauck. Alle anderen waren krank oder sind verletzt. „Zum Glück waren diesmal sieben Jugendspieler da, sodass wir trotzdem noch ordentlich trainieren konnten.“

Die Torhüterposition ist noch offen

Für Freitag hofft Neal, dass sich einige der Kranken wieder zurückmelden. Dünn bleibt die Personaldecke trotzdem, denn für Marcel Juhasz und Mika Reuter ist die Saison definitiv beendet, Markus Kerber kommt frühestens nächstes Wochenende zurück. Und wie es bei Keeper Christoph Schedlbauer nach seinem Muskelfaseriss im letzten Zwischenrundenspiel gegen Erding aussieht, müsse abgewartet werden, so Neal.

Dieses Wochenende muss der Keeper auf jeden Fall zusehen. Wer dann im Tor stehen wird - ob Franziska Albl oder Maximilian Güßbacher - will der Coach kurzfristig entscheiden.

Die Position des Torhüters ist aber eben nur eine Baustelle, die er bearbeiten muss: Seine eigentlich eingespielten Reihen wird Neal auf jeden Fall auseinanderreißen müssen. Noch steht nämlich nicht fest, ob Elias Maier (Fieber) rechtzeitig wieder fit sein wird. Ob Stefan Kerber (Leistenproblemen) das ganze Spiel durchhält bleibe auch abzuwarten. „Aber wir hatten schon die ganze Saison über Pech mit Verletzungen. Das ist jetzt eine Herausforderung, aber wir nehmen sie an.“

Jugendspieler sind auch dabei

Florian Reicheneder und Jannik Reuß aus der Jugend stehen auf jeden Fall im Kader der ersten Mannschaft. Beide haben bereits gute Leistungen bei ihren Einsätzen in der ersten Mannschaft gezeigt.

Trotzdem muss Neal den Sturm verstärken. „Ich habe jetzt schon einige Verteidiger vorne ausprobiert“, sagt er. Eine optimale Lösung habe er noch nicht gefunden. „Diesmal werde ich Dennis Neal Stürmer spielen lassen. Er hat diese Position auch schon in der Jugend gespielt.“

Erlauben kann er sich dies, da die Verteidiger wieder vollzählig sind – auch Sven Curmann will wieder spielen. Und Neal zählt auf die Zuschauer: „Das Heimrecht ist sehr wichtig, so können wir zu Hause in diese Serie starten und haben die Zuschauer im Rücken“, sagt der Trainer. Denn gegen Lindau werde es eine ganz harte Serie. „Lindau hat Ende Januar den Trainer entlassen und inzwischen ist die Mannschaft wieder im Kommen“, so seine Analyse.

Wer als Erstes vier Siege hat, kommt weiter

Der HCL-Trainer erwartet ein schnelles Spiel, in dem es darauf ankommt, dass seine Mannschaft das vorgegebene System einhält. So ließen sich unnötige Wege vermeiden und Kraft sparen – ein wichtiger Faktor angesichts der dünnen Spielerdecke.

Am Sonntag sind die Landsberger (18 Uhr) in Lindau zu Gast, nächsten Freitag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Erst wenn eine Mannschaft vier Siege erreicht hat, steht sie im Halbfinale und ist damit automatisch für die Oberliga Süd qualifiziert.

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